BILLETTSTEUER: Frey: «Die Kultur profitiert vom Stadionbau»

Der FCL spielt wegen des Stadionneubaus in Emmen. Die Stadt nimmt so weniger Billettsteuern ein, was auch die Kulturförderung trifft. Trotzdem soll die Kultur profitieren.

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Die Kultur in Luzern wird trotz fehlender Gelder aus der FCL-Billettsteuer nicht weniger Geld zur Verfügung haben. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Kultur in Luzern wird trotz fehlender Gelder aus der FCL-Billettsteuer nicht weniger Geld zur Verfügung haben. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Unter dem Bau der Sportarena leide die Kulturszene, so das «Kulturmagazin» in seiner Januarausgabe. Da der Fussballclub Luzern wegen des Baus des neuen Stadions für rund 18 Monate, von Juli 2009 bis Januar 2011, in Emmen spielt, entgehen der Stadt rund 280'000 Franken Billettsteuern. Ein Teil dieses Geldes kommt in Form von Förderbeiträgen Luzerner Kulturinstitutionen zugute.

«Die Kultur- und Sportförderung wird 2009/2010 etwas weniger Einnahmen haben», räumt der stellvertretende Kulturchef der Stadt, Oliver Frey, ein. Bis der FCL 2011 im neuen Stadion spielt, kann die Kultur- und Sportförderung den temporären Einkommensausfall gemäss Frey aus Eigenmitteln decken.

Ab 2017 soll laut Frey die FCL-Billettsteuer wieder vollumfänglich an die Stadt gehen. «Ab dann wird die Kultur- und Sportszene vom Stadionbau profitieren», sagt Frey.

Stefan Schütz und Hugo Bischof

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.