BIOSPHÄRE: Südkoreanische Stadtvertreterinnen holen sich Tipps im Entlebuch

Vertreterinnen von 123 südkoreanischen Städten haben während ihren Ausbildung zu Stellvertretenden Direktorinnen der jeweiligen Regionalregierung das Entlebuch besucht. Ihr Ziel: Die UNESCO-Biosphäre.

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Hahn im Korb: Biosphärendirektor Theo Schnider mit den 21 Vertreterinnen aus südkoreanischen Stadtverwaltungen. (Bild: PD/ UNESCO Biosphäre Entlebuch)

Hahn im Korb: Biosphärendirektor Theo Schnider mit den 21 Vertreterinnen aus südkoreanischen Stadtverwaltungen. (Bild: PD/ UNESCO Biosphäre Entlebuch)

Koordiniert worden war der Aufenthalt in der Schweiz von der koreanischen Botschaft in Bern und einem Entwicklungsinstitut in Korea. Er findet im Rahmen eines Leaderprogramm als Training für die Aussenpolitik und für das Umsetzen nachhaltiger Entwicklungsprojekte statt.

Eine Station ihrer Schweizer Tour war die UNESCO Biosphäre Entlebuch. Von Biosphäre-Direktor Theo Schnider mit Informationen über die Modellregion bestückt diskutierte die Gruppe über politische Prozesse, Klimawandel, Landwirtschaftspolitik, nachhaltiger Tourismus, Energieförderung, Markenmanagement, Wertschöpfung und Aussenhandel.

Gemäss einer Mitteilung Biosphörenzentrums reisen immer wieder Staatsbeamte, Medienvertreter und Politiker von fernen Ländern ins Entlebuch, um mehr zu erfahren über die Umsetzung des UNESCO Programmes «Man and Biosphere» und die Modellregion Entlebuch. Die periodische Überprüfung der Biosphärenreservate habe vor gut zwei Jahren ans Licht geführt, dass von den rund 700 Biosphären weltweit lediglich zwei Prozent den Status Vorzeigeregion auch wirklich verdienten, darunter eben auch das Biosphärenreservat Entlebuch.

pd/cv