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Bis auf den Stapi treten alle Krienser Exekutivmitglieder 2020 nochmals an

Vier der fünf Stadträte wollen mindestens noch eine weitere Legislatur anhängen. Unklar ist aber, wer das frei werdende Stadtpräsidium für sich beansprucht.
Stefan Dähler
Der Krienser Stadtrat (von links) mit Franco Faé, Cyrill Wiget, Lothar Sidler, Judith Luthiger, Matthias Senn und Stadtschreiber Guido Solari. (Bild: Kriens, 21. Dezember 2018)

Der Krienser Stadtrat (von links) mit Franco Faé, Cyrill Wiget, Lothar Sidler, Judith Luthiger, Matthias Senn und Stadtschreiber Guido Solari. (Bild: Kriens, 21. Dezember 2018)

Sie haben noch nicht genug: Die Krienser Stadträte Franco Faé und Lothar Sidler (beide CVP), Matthias Senn (FDP) sowie Stadträtin Judith Luthiger (SP) wollen alle bei den Wahlen im nächsten Jahr nochmals antreten. Das teilt Matthias Senn auf Anfrage unserer Zeitung stellvertretend für das Gremium mit. Damit bleibt es beim bereits angekündigten Rücktritt von Stadtpräsident Cyrill Wiget (Grüne) per Ende Legislatur (wir berichteten).

Wer von den Bisherigen das frei werdende Stadtpräsidium anpeilt, ist noch offen. Über Erfahrung verfügen sämtliche Exekutivmitglieder. Senn und Sidler sind seit 2008 im Stadtrat, Luthiger seit 2012. Faé wurde zwar «erst» 2015 in die Krienser Exekutive gewählt, war aber zwischen 1995 bis 2009 bereits Gemeinderat in Rain. Wer schliesslich antritt, hänge auch von den Strategien und Ambitionen der Parteien ab, so Senn.

Parteien noch in der «Findungsphase»

Was sagen die angesprochenen Parteien? FDP-Mann Matthias Senn hat 2015 bereits für das Präsidium kandidiert. Er unterlag in der Ersatzwahl für den nun im Regierungsrat vertretenen Paul Winiker (SVP) hauchdünn Cyrill Wiget. Ob die FDP 2020 erneut versuchen wird, das Stadtpräsidium zu erobern, habe man noch nicht entschieden, sagt Parteipräsident Robert Marty. Dasselbe gilt auch für die CVP, wie Präsidentin Christine Kaufmann-Wolf sagt.

Bei der SP ist noch «alles offen», sagt Präsident Raphael Spörri. «Wir haben grundsätzlich Ambitionen, sind aber noch in der Findungsphase.» Dazu gehört auch die Diskussion, ob die SP neben Judith Luthiger noch eine zweite Kandidatur lancieren will. Der Entscheid fällt an der Mitgliederversammlung am 27. August.

Grüne hätten sich mehr frische Kräfte gewünscht

Dass es nun mit dieser Ausgangslage für die Grünen schwieriger wird, den Sitz von Cyrill Wiget zu verteidigen, glaubt Präsident Erich Tschümperlin nicht. «Bisherige haben zwar grundsätzlich einen Bonus, die wiederum antretenden Stadträte haben aber zuletzt keine gute Figur gemacht, daher könnte es für uns ein Vorteil sein, wenn wir mit einer frischen Kraft antreten.» Tschümperlin hätte sich gewünscht, dass noch mehr Bisherige nicht mehr antreten. «Nach all den Ereignissen wie Kostenüberschreitungen, Lohntheater, ungültiges Reglement oder Schulraum-Problemen bräuchte es dringend frischen Wind, die Jugend müsste im Stadtrat besser vertreten sein.» Mit wem die Grünen antreten werden, sei noch offen, es werde aber eine junge Person sein.

Von der SVP wird Yvette Estermann für den Stadtrat kandidieren. Ob sie auch für das Präsidium antritt, ist noch offen, sagt Wahlkampfleiter Peter Portmann. Die Chancen der SVP seien trotz der Ausgangslage, dass vier Bisherige nochmals antreten, intakt. «Yvette Estermann hat bei den letzten Einwohnerratswahlen ein sehr gutes Resultat gemacht, ausserdem steht uns aufgrund der Parteistärke ein Stadtratssitz zu.» Man überlege sich gar, noch mit einer zweiten Person anzutreten, Namen nennt Portmann noch keine.

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