Bischof Gmür zelebrierte in der Jesuitenkirche

Der neue Bischof Felix Gmür hat am Sonntag seinen ersten Gottesdienst in seiner Heimatstadt Luzern gehalten - in der vollbesetzten Jesuitenkirche. Gmür hat sich danach als leidenschaftlicher Fasnächtler geoutet.

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Der geweihte Bischof Felix Gmür bei seiner Predigt in der Jesuitenkirche Luzern. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Der geweihte Bischof Felix Gmür bei seiner Predigt in der Jesuitenkirche Luzern. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Freunde, Bekannte, Verwandte und solche, die «ihren» Bischof hautnah erleben wollten, nahmen am Sonntagvormittag in der Jesuitenkirche Platz. Eine halbe Stunde vor Gottesdienstbeginn war die Kirche bis auf den allerletzten Platz besetzt. Es war ein Gottesdienst, zu dem das katholische Hilfswerk «Kirche in Not» einlud, das vor 60 Jahren von Pater Werenfried van Straaten gegründet worden war.

«Es ist mir eine Ehre»

Der feierliche Einzug des Bischofs in die Kirche ging unter die Haut. Zu Orgelklängen, in Begleitung der Herrgottskanoniere, Schweizergardisten, Konzelebranten und Ministranten wurde Bischof Felix Gmür ins Kirchenschiff geleitet. «Es ist mir eine Ehre, in dieser, meiner Vaterstadt, und in dieser Kirche als Bischof Messe feiern zu dürfen», sagte er. «Es ist super, denn ich kenne hier sehr viele Leute.» Nach dem Gottesdienst warteten in der Sakristei denn auch viele Freunde auf ihn. Immer wieder musste Bischof Felix Gmür Hände schütteln.

Der Bischof als Fasnächtler

Ob man den Bischof, der als begeisterter Fasnächtler bekannt ist, auch heuer an der Luzerner Fasnacht antreffen werde? «Klar, bin ich an der Luzerner Fasnacht», antwortete Bischof Felix Gmür. Er habe gehört, dass ein offizieller Anlass mit ihm geplant sei. «Wenn nicht, dann gehe ich verkleidet - de könned Si mech ned», sagte der weltoffene Kirchenmann und lachte.

Monika van de Giessen

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.