BLAUZUNGENKRANKHEIT: Luzerner Bauern: «Wir sind keine Kriminellen»

60 Luzerner Bauern haben gestern in Luzern gegen die Impfung ihrer Tiere gegen die Blauzungenkrankheit demonstriert. Sie unterbreiteten der Regierung mehrere Forderungen.

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Die Impfgegner demonstrieren in Luzern. (Bild Harry Tresch/Neue LZ)

Die Impfgegner demonstrieren in Luzern. (Bild Harry Tresch/Neue LZ)

Die Impfgegner haben am Montag im Rahmen einer bewilligten Demonstration öffentlich ihren Unmut darüber kundgetan, dass sie ihre Tiere gegen die Blauzungen­krankheit impfen müssen.

«Wir werden bestraft, wenn wir uns wehren», so Willi, Landwirt aus Fischbach, Initiant der Demonstration gegen die Blauzungen-Impfung. «Wir sind doch keine Kriminellen.»

Sie unterbrei­teten der Regierung mehrere Forderun­gen. Dazu gehören:

  • die Aufhebung des Impfzwangs
  • Straffreiheit bei Impfverweigerung
  • keine Kriminalisierung der Impfverweigerer
  • Aufarbeitung der Impfschäden

Seit die Impfung eingeführt worden sei, mehrten sich die Schadenfälle, sagt Willi. Dazu gehörten Haarausfall, schlechte Milch, unnatürliche Beulen beim Einstich oder gar der Tod einiger geimpfter Tiere. «Irgendwas kann doch da nicht stimmen», so Joe Willi.

Harry Tresch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.