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BLOCKCHAIN: Hochschule Luzern berät Brüssel zu Blockchain-Fragen

Das Departement Informatik der Hochschule Luzern (HSLU) forscht im Bereich der neuen Blockchain-Technologien. Dieses Know-how ist gefragt: Die HSLU ist als einzige Schweizer Institution auserkoren worden, die Europäische Union bei Blockchain-Fragen zu beraten.
In Zug findet dieses Jahr der erste Blockchain-Wettbewerb der Schweiz statt. Gesucht werden Blockchain-Lösungen für Versicherungen. (Symbolbild ZZ)

In Zug findet dieses Jahr der erste Blockchain-Wettbewerb der Schweiz statt. Gesucht werden Blockchain-Lösungen für Versicherungen. (Symbolbild ZZ)

Schweizer Know-how über die neuen – und im Zusammenhang mit den Cryptowährungen auch bereits umstrittenen – Blockchain-Technologien ist im Ausland gefragt.

Die EU-Kommission hat Anfang Februar das sogenannte «EU Blockchain Oberservatory and Forum» lanciert. Das Departement Informatik der Hochschule Luzern (HSLU) ist als einzige Schweizer Institution daran beteiligt, teilte die Schule mit. Das Projekt ist mit 1,5 Millionen Euro dotiert und vorerst auf vier Jahre befristet.

«Unsere Aufgabe ist, der Politik jene Informationen über Blockchain zu liefern, die sie benötigt, um fundierte Entscheidungen treffen zu können», sagt Alexander Denzler, Leiter des Projektteams an der HSLU und Dozent für Blockchain.

Regelungsbedarf für komplexe Technologien

Die Politikerinnen und Politiker befänden sich in einer schwierigen Situation. Denzler: «Sie müssen gesetzliche Rahmenbedingungen für eine Technologie schaffen, die sehr komplex ist und die sie als Laien bisher schlecht verstehen.» Das könne von Diskussionen über die Einführung von Blockchain im Energiemarkt bis zu allfälligen Verboten von Blockchain-basierten Kryptowährungen (wie Bitcoin oder Ethereum) gehen. Da die Technologie relativ jung sei, gebe es viel Erklärungsbedarf. Die EU-Beamten gehörten ebenfalls zum Zielpublikum, sagt der Dozent. Sie wollen über Chancen und Risiken von Blockchain aufgeklärt werden.

Laut Denzler hat sich die HSLU auf eine Ausschreibung der EU-Kommission beworben. Er freut sich über den Zuschlag, zumal es viele Mitbewerber gab. Er selbst wird an einer Kickoff-Sitzung im März in Brüssel teilnehmen, wo die Ziele besprochen werden. Neben der HSLU gehören dem Observatorium drei Bildungsinstitutionen aus Grossbritannien an. Industriepartner ist eine auf Blockchain spezialisierte Softwarefirma aus den USA.

In der Schweiz hat der Bundesrat jüngst eine Task-Force für Blockchain-Fragen ins Leben gerufen.

Bei der Blockchain handelt es sich um eine Art digitales Logbuch. Die Idee hinter Blockchain ist es, fälschungssichere Datenbanken zu erschaffen.

mbe

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