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Im Verkehrshaus Bob-Kufen schleifen und bäuchlings durch den Eiskanal kurven

Zum Auftakt der neuen Ausstellung «Olympia Bob Run» im Verkehrshaus in Luzern können die Besucher auf einer Bob-Anschiebbahn eine Bestzeit hinlegen. Oder ein Skeletonrennen hautnah erleben - auf dem Bauch liegend und mit einer Virtual-Reality-Brille vor den Augen.
Skeletonfahrer und dreifacher Weltmeister Gregor Stähli testet den Skeleton-Simulator an der Eröffnung der Bob-Tage im Verkehrshaus in Luzern. (Bild: Alexandra Wey / Keystone (Luzern, 8. November 2018))
Eine Besucherin testet den Skeleton-Simulator mit der Virtual-Reality-Brille. (Bild: Alexandra Wey / Keystone (Luzern, 8. November 2018))
Im Verkehrshaus Luzern gibt es am sofort eine neue Ausstellung mit dem Namen «Olympia Bob Run». (Bild: Alexandra Wey / Keystone (Luzern, 8. November 2018))
Die ehemaligen Bobfahrer Marcel Rohner, Reto Götschi, Ivo Rüegg und Hans Hiltebrand eröffnen die neue Ausstellung im Verkehrshaus. (Bild: Alexandra Wey / Keystone (Luzern, 8. November 2018))
Die ehemaligen Bobfahrer Marcel Rohner, Reto Goetschi, Ivo Rüegg und Hans Hiltebrand (von links), während der Eröffnung der Bob-Tage im Verkehrshaus in Luzern am Donnerstag, 8. November 2018. (Bild: Alexandra Wey / Keystone (Luzern, 8. November 2018))
Blick auf eine interaktive Karte eines Bob-Runs. Bild: PD
Blick in die Ausstellung. (Bild: PD)
Blick in die Ausstellung. (Bild: PD)
Blick in die Ausstellung. (Bild: PD)
Blick in die Ausstellung. (Bild: PD)
10 Bilder

Bob-Ausstellung im Verkehrshaus

Es waren (oder sind noch immer) alles Garanten für Medaillen im Bobfahren oder Skeleton, die sich am Donnerstagnachmittag im Verkehrshaus trafen, um die neue Ausstellung zu eröffnen: Marcel Rohner, Reto Götschi, Ivo Rüegg, Gregor Stähli, Hans Hiltebrand und Marina Gilardoni.

So viele «medaillenbekränzte Athleten» auf einem Haufen sehe man selten, sagte Guido Ratti, jahrelanger Speaker am Olympia Bob Run in St. Moritz-Celerina an der Eröffnung.

Die Bob-Anschiebbahn und der Skeleton-Simulator, mit dem die Besucher dank einer Virtual-Reality-Brille das Gefühl erleben können, wie es es ist, bäuchlings und kopfvoran mit einer Geschwindigkeit von bis zu 145 km/h durch einen Eiskanal zu flitzen, stehen bis am Sonntag im Verkehrshaus.

Neue Dauerausstellung

Diese beiden Attraktionen sind Türöffner zur neuen Dauerausstellung, die den Namen «Olympia Bob Run» trägt, und die in im ersten Stock der Halle Schifffahrt, Seilbahnen und Tourismus untergebracht ist.

Im Zentrum der Ausstellung steht die einzig verbliebene Natureis-Bobbahn und gleichzeitig auch die älteste Bobbahn der Welt, die sich in St. Moritz befindet. Sie wurde 1904 gebaut und ist ein wichtiges Kulturgut der Schweizer Sportgeschichte.

Im neuen Themenbereich können die Besucher unter anderem selber Bob-Kufen schleifen, und es ist ein Schnittmodell eines 4er-Bobs ausgestellt sowie ein Oldtimer-Bob. Zudem können sich die Besucher in einen Bob setzten und im Startbereich einer Rennbahn fotografieren lassen. Zu lesen ist auch die Geschichte des Bobbahnbaus und dessen Einfluss auf den Tourismus im Engadin. (sda)

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