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Bodeninitiative in Hochdorf: Ergebnis mit Signalwirkung

Evelyne Fischer, Stv. Leiterin Ressort Kanton, über die Abstimmung in Hochdorf.
Evelyne Fischer, Stv. Leiterin Ressort Kanton
Evelyn Fischer

Evelyn Fischer

Vorgespurt wurde der Weg in der Stadt Luzern und in Emmen: Hier haben sich die Stimmbürger jüngst dafür starkgemacht, gemeindeeigene Parzellen nur noch – oder wie in der Stadt bis auf wenige Ausnahmen – im Baurecht abzugeben. Nun hat auch Hochdorf mit der Annahme des Gegenentwurfs zur Boden-Initiative diese Richtung eingeschlagen.

Als erste Gemeinde ausserhalb der urbanen Gefilde betritt Hochdorf damit Neuland. Dass selbst hier – weit weg von den Stammlanden der SP und der Grünen – eine von der politischen Linke lancierte Initiative bis ins bürgerliche Lager Zuspruch findet, lässt aufhorchen. Es ist ein Ergebnis mit Signalwirkung. Geht es um Landverkäufe, dürften die Bürger der Behörde nun auch andernorts genau auf die Finger schauen. Denn Land ist ein wertvolles Gut, Verdichten statt Einzonen heisst das Credo seit dem Ja zum neuen Raumplanungsgesetz. Gemeinden täten daher gut daran, die Bodenfrage aktiv anzugehen. Nötig ist kein starres Verkaufsverbot. Aber es ist sinnvoll, im Einzelfall die Abgabe von Land im Baurecht zu prüfen. Weil man sich damit keinen Weg versperrt, sondern den nötigen Handlungsspielraum bewahrt.

Evelyne Fischer, Stv. Leiterin Ressort Kanton

evelyne.fischer@luzernerzeitung.ch

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