Bodeninitiative
Stadt Kriens soll ihr «Tafelsilber» nur noch im Baurecht abgeben dürfen

«Boden behalten, Kriens gestalten» – so heisst die von Grünen, SP, GLP und JCVP lancierte Bodeninitiative. Wird sie angenommen, darf die Stadt keine eigenen Grundstücke mehr verkaufen.

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(hor) Was in der Stadt Luzern oder auch in Emmen bereits gilt, soll auch in Kriens kommen: Die Stadt soll keine eigenen Grundstücke mehr verkaufen, sondern nur noch im Baurecht abgeben dürfen. Dies fordert ein Initiativkomitee bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Grünen, SP, GLP und JCVP. Es hat deshalb die Bodeninitiative «Boden behalten, Kriens gestalten» lanciert.

Blick auf das Zentrum von Kriens mit dem Bellpark und dem Stadthaus im Vordergrund.

Blick auf das Zentrum von Kriens mit dem Bellpark und dem Stadthaus im Vordergrund.

Bild: Pius Amrein (29. April 2021)

In einer Mitteilung vom Freitag begründet das Komitee dies wie folgt: «Die Stadt Kriens verkauft immer wieder wertvolles Land an private Investoren. Wir wollen den Ausverkauf des Tafelsilbers stoppen, damit auch kommende Generationen die Stadt noch gestalten können.» Die Unterschriftensammlung läuft bis am 13. Juli.

Die Stadt Luzern und Emmen dürfen ihr Land nach Urnenentscheiden 2017 auch nur noch im Baurecht abgeben.