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Musikvideo zurückgezogen – PR-Panne bei der VBL

Der kürzlich veröffentlichte Song der VBL schlug in den Sozialen Medien hohe Wellen. Das im Rahmen einer Maturaarbeit entstandene Video wurde inzwischen wieder gelöscht. Die VBL gibt sich nun plötzlich bedeckt.
Chiara Zgraggen

Erst wenige Tage ist es her, seit in den Medien bekannt wurde, dass ein Gymnasiast im Rahmen seiner Maturaarbeit für die Verkehrsbetriebe Luzern (VBL) einen Song komponiert und im Video dazu mitgewirkt hat (wir berichteten). Die VBL publizierte das Musikvideo auf der öffentlichen Plattform Youtube und auf dem VBL-Facebook-Account. Innert kurzer Zeit gab es in den sozialen Medien etliche Feedbacks zum veröffentlichten Musikvideo – jedoch nicht zur Freude des jungen Songschreibers und der VBL. Deshalb wurde das Video wieder von der Website entfernt.

«Die teilweise respektlosen Kommentare gegenüber dem betroffenen Maturanden und gegenüber seiner Maturaarbeit haben uns dazu veranlasst, den Clip wieder vom Netz zu nehmen», schreibt Christian Bertschi, Kommunikationsverantwortlicher bei den VBL, am Donnerstagabend in einem Statement an die Medien. «Wir haben nicht für möglich gehalten, dass unentgeltlich, aber mit viel Herzblut geleistete Arbeit, die zugegebenermassen nicht professionell daherkommt, derart viele hämische Kommentare auslöst. Zum Schutz des Maturanden haben wir den Clip wieder gelöscht.»

Kein weiterer Kommentar von der VBL

Am Freitag gab Mediensprecher Christian Bertschi gegenüber unserer Zeitung telefonisch detaillierter Auskunft zu den Gründen, weshalb die VBL das Musikvideo gelöscht hat. «Ursprünglich sollte das Video nur intern gezeigt werden. Aber wenn wir schon den Aufwand betrieben haben, dachten wir, dass wir auch gleich unsere Social Media-Kanäle nutzen könnten», so Bertschi. Weitere gemachte Aussagen zog er schliesslich zurück. Und betonte lediglich: «Zu den Inhalten der Kommentare, die auf Social Media abgegeben wurden, äussern wir uns von VBL nicht.»

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