Böse Mutter von Aschenbrödel macht gute Miene

Dem Umzug der Pfyfferzunft wohnten in Altishofen am Sonntag bei bestem Wetter geschätzte 5000 Zuschauer bei. Zu sehen gab es für diese auch Märchenhaftes.

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Königlich: Die Gruppe Urisk grüsste das Altishofer Publikum mit Aschenbrödel-Charakteren. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Königlich: Die Gruppe Urisk grüsste das Altishofer Publikum mit Aschenbrödel-Charakteren. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Die Altishofer und Altishoferinnen kosten ihre Fasnacht bis zum Letzten aus. Bereits am Mittwoch vor dem Schmutzigen Donnerstag wurde mit dem Schlossruggerball gestartet. Viele der Besucher haben auch gleich die anschliessende Tagwache um 5 Uhr in der Früh besucht. Die Kinder kamen im Dorf am Nachmittag mit einem kleinen, eigenen Umzug auf ihre Rechnung. Und am Abend glossierten Fasnachtsgruppen in zahlreichen Schnitzelbänken Lustiges aus dem Dorf und der Region.

Zunftmeister von Alitishofen, René Wey. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)
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Die Gruppe URISK mit dem Motto Aschenbrödel. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)
Die Gruppe URISK mit dem Motto Aschenbrödel. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)
Die Gruppe URISK mit dem Motto Aschenbrödel. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)
Die Moosschränzer Wauwil. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)
Znünimanne Altishofen mit dem Motto Zunftmeisters Flugshow. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)
Nummern-Hexe. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)
Die Wigi Häxe, Wigoltingen, Motto: Äntli los. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)
Die Wigi Häxe, Wigoltingen, Motto: Äntli los. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)
Insalifääger Mouesee, Vampir. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)
Schlossruugger Altishofen. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)
Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ

Zunftmeister von Alitishofen, René Wey. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)

In Sekunden von Engeln zu Bengeln

Der Höhepunkt der Altishofer Fasnacht war aber bestimmt der grosse Umzug vom gestrigen Sonntag, der von der Pfyfferzunft organisiert wurde. Das Zunftmeisterpaar René und Barbara Wey mit seinen beiden Kindern sowie Zunftpräsident Sepp Heer nahmen an der Spitze des Zuges die Huldigungen der zahlreichen fasnächtlich gestimmten Zuschauer entgegen.

Umzugschefin Bugi Hilgers hatte es trotz unzähliger Guuggenmusigen aus der Region verstanden, einen lebhaften und abwechslungsreichen Umzug zu gestalten. In dem Tross verwandelten sich beispielsweise MuKi-/VaKi-Turner in Sekundenschnelle von Engeln zu Bengeln. Kindergärtler huschten derweil als Hippigschpänschtli über die Dorfstrassen. Angesichts dessen scheint der fasnächtliche Nachwuchs auf dem Land gewährleistet.

Applaus für den Coiffeursalon

«Das prachtvolle Wetter hat bestimmt dazu beigetragen, dass der Umzug praktisch ohne Stockungen ablief», sagte Ferdinand Lang, der beim Start des ganzen Umzugs mit 59 Nummern für das Einfädeln der einzelnen Gruppen verantwortlich war. Viel Applaus erhielten vor allem der Coiffeursalon am Napf, die Znüni Manne mit ihrer Flugschau, die Einachserfreunde Wiggertal und die Gruppe Urisk mit ihrem Aschenbrödel und der bösen Mutter.

Anton A. Oetterli