Böser Verdacht nach Schlägerei

Vor dem «Fire-Pub» in Ruswil wird ein junger Mann brutal verprügelt. Nun gibt es Hinweise darauf, dass die Pub-Besitzerin die Schläger womöglich selber aufgeboten hat.

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Tatort Dorfzentrum: Hier, vor dem «Fire-Pub» direkt beim Dorfplatz in Ruswil, wurde ein Barbesucher am frühen Morgen des 24. Dezember brutal zusammengeschlagen. (Bild: Neue LZ)

Tatort Dorfzentrum: Hier, vor dem «Fire-Pub» direkt beim Dorfplatz in Ruswil, wurde ein Barbesucher am frühen Morgen des 24. Dezember brutal zusammengeschlagen. (Bild: Neue LZ)

Nachdem am 24. Dezember vor dem «Fire-Pub» ein 30-jähriger Ruswiler von einer Gruppe Männer brutal zusammengeschlagen wurde, gibt es nun brisante neue Erkenntnisse über den Vorfall.

Wie Recherchen unserer Zeitung ergeben, gibt es Anzeichen dafür, dass die Pub-Besitzerin die Schläger womöglich selber aufgeboten hat, nachdem sich der Mann im Pub danebenbenommen hatte.

Ein Zeuge, der sich zur Tatzeit vor Ort befand, will gehört haben, wie die Wirtin per Telefon «jemanden bat, herzukommen», wie er unserer Zeitung gegenüber sagt. Auch die Luzerner Staatsanwaltschaft geht Hinweisen nach, wonach die Pub-Chefin in den Fall involviert sein soll. Sie wollte die Frau gar in Untersuchungshaft nehmen, um allfällige Absprachen mit der Täterschaft zu verhindern.

Das Zwangsmassnahmengericht Luzern hat dieses Begehren allerdings abgelehnt.

Pascal Imbach

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.