Boom bei der Altersbildung

Die Senioren-Universität Luzern und die Senioren-Volkshochschule boomen, seit 2006 ist die Nachfrage um rund 50 Prozent gestiegen. Im letzten Jahr nutzten 8038 Menschen ein Angebot.

Drucken
Teilen
An der Eröffnungsfeier der Senioren-Universität in Luzern. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)

An der Eröffnungsfeier der Senioren-Universität in Luzern. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)

«Für viele entsteht nach der Pension ein Vakuum. Die Menschen entdecken zunehmend, dass geistige Fitness im Alter das Selbstwertgefühl steigert», sagt Vereinspräsident Heinrich Meyer.

Frauen sind deutlich neugieriger

Den Wissensdurst der betagten Menschen stellt auch die Pro Senectute fest. «Im letzten Jahr verzeichneten wir 2488 Leute. Das ist ein Spitzenwert», sagt Bernhard Schneider, Leiter Bildung und Sport bei Pro Senectute. Seine Erklärung für den Anstieg: «Wir haben eine neue, ältere Generation, die mehr Lust auf Bildung hat. Früher hatten die Menschen nach der Pension oftmals nicht mehr die Energie, um solche Angebote zu nutzen. Sie waren im Berufsleben zu stark beansprucht, auch körperlich.»

Schneider stellt dabei fest, dass die Frauen aktiver und neugieriger sind als Männer. Er schätzt das Teilnehmerverhältnis auf 70 zu 30 Prozent zu Gunsten des weiblichen Geschlechts. Am beliebtesten sind Sprach- und Computerkurse. Einen noch grösseren Run lösen die Sportangebote aus.

ss / kst


<em>Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Neuen Luzerner Zeitung vom Mittwoch.</em>