BRAND: Haus in St. Erhard brennt aus – zwei Verletzte

Feueralarm um 20.40 Uhr am Freitagabend in St. Erhard bei Sursee: Ein Einfamilienhaus geriet aus bislang noch unbekannten Gründen in Brand und wurde dabei sehr stark beschädigt.

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Das Einfamilienhaus in St. Erhard wurde beim Brand stark beschädigt. (Bild: Thomas Heer / Neue LZ)

Das Einfamilienhaus in St. Erhard wurde beim Brand stark beschädigt. (Bild: Thomas Heer / Neue LZ)

Gemäss dem vor Ort anwesenden Luzerner Feuerwehrinspektor Vinzenz Graf waren bei Feuerausbruch zwei Personen im Haus. Eine Bewohnerin konnte sich selbst aus dem brennenden Haus retten, ein weiterer Bewohner entkam dank zwei Frauen aus der Nachbarschaft dem Flammentod. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, schlugen Flammen bereits drei Meter hoch durchs Dach.

Der Mann wurde durch Verbrennungen und Rauchvergiftung schwer verletzt und musste mit der Rega in eine Spezialklinik geflogen werden. Die Hausbewohnerin verletzte sich mittelschwer und wurde ebenfalls hospitalisiert.

Nachbarn schlugen Alarm

Laut Graf war «die Brandbekämpfung nicht einfach», da sich der Brand in der Dachkonstruktion und den Zwischenböden ausbreitete. Das Feuer war aber gegen 22 Uhr unter Kontrolle. Die Feuerwehr Knutwil-Mauensee war mit rund 60 Mann zum Brandplatz ausgerückt, Support leistete die Feuerwehr Sursee mit 16 Mann sowie einer Autodrehleiter.

Der Feueralarm war von Nachbarn ausgelöst worden, welche den Brand bemerkt hatten. Das Einfamilienhaus liegt am Rand von St. Erhard und grenzt an Landwirtschaftsgebiet. Gebäude in der Nähe waren gemäss Vinzenz Graf nicht in Gefahr.

Der entstandene Sachschaden ist hoch, kann aber derzeit noch nicht genau beziffert werden. Die Branddetektive der Luzerner Polizei haben die Ermittlungen aufgenommen.

jem/rem