BRANDOPFER: Traurige Rückkehr ins zerstörte Haus

Mehrere Bewohner der Maihofstrasse in Luzern haben letzte Woche bei einem Brand ihr Hab und Gut verloren. Jetzt greifen sich die Nachbarn gegenseitig unter die Arme.

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Der Brand vom letzten Samstag hat verheerende Spuren hinterlassen: Links eines der Kinderzimmer, rechts der zerstörte Boiler in der Küche. (Bilder Corinne Glanzmann)

Der Brand vom letzten Samstag hat verheerende Spuren hinterlassen: Links eines der Kinderzimmer, rechts der zerstörte Boiler in der Küche. (Bilder Corinne Glanzmann)

Eine knappe Woche ist vergangen, seit im Haus an der Maihofstrasse 66/68 in Luzern ein verheerendes Feuer wütete und 24 Bewohner evakuiert werden mussten. Noch immer liegt der Geruch von verbranntem Holz und Asche in der Luft, die Treppentritte sind verkohlt. Das Haus ist mittlerweile in ein Baugerüst eingekleidet.

Die Bewohner haben in den letzten Tagen noch geholt, was einigermassen heil geblieben ist. Zurück gekehrt ist auch die Frau, in deren Wohnung der Brand ausgebrochen war. Sie erzählt, wie sie am Morgen plötzlich «dieses Licht im Gang» sah. Der Kleiderständer hatte Feuer gefangen, gemäss Polizei, weil zu viele Geräte am Strom angeschlossen waren.

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Chancenloser Löschversuch

Die Mutter dreier Kinder schnappte sich einen Kübel mit Wasser und versuchte, das Feuer zu löschen. Sie hatte keine Chance. Als sie das Wasser über das Feuer schüttete, führte dies zu einer starken Rauchentwicklung. Geistesgegenwärtig weckte die Frau ihren Mann und ihre Kinder und rannte los. Auf dem Weg ins Freie läutete sie bei sämtlichen Nachbarn sturm.

Nachbarn wollen diese Familie nun unterstützen. Sie haben ein privates Spendenkonto eingerichtet.

Daniel Schriber

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