Brandursache unbekannt – Zeugen gesucht

Auch drei Tage nach dem Brand einer Scheune im alten Dorfteil von Dierikon ist die Brandursache immer noch unklar. Die Polizei sucht Zeugen, die etwas beobachtet haben.

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Die Scheune steht im Vollbrand. (Bild: Luzerner Polizei)

Die Scheune steht im Vollbrand. (Bild: Luzerner Polizei)

Die Luzerner Polizei sucht Personen, welche vom Brandausbruch Fotos gemacht haben. Allenfalls gibt es Personen, welche nach 22 Uhr im Umfeld der Scheune auffällige Beobachtungen gemacht haben, wie die Staatsanwaltschaft Luzern am Montagnachmittag in einer Mitteilung schreibt. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 041 248 81 17 entgegen.

Auch die Brandursache ist weitgehend unbekannt. Die Branddetektive der Luzerner Polizei haben ihre Ermittlungen aufgenommen.

Bild: Luzerner Polizei
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Bild: Luzerner Polizei
Bild: Leser Roman Bammert
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Bild: Pascal Imbach / Neue LZ
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Bild: Leserin Ramona Wenk
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Bild: Robert Amrein
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Bild: Luzerner Polizei

Nachbarn evakuiert

Der Brand war am Freitagabend kurz nach 22 Uhr ausgebrochen und gegen 22.30 Uhr der Polizei gemeldet worden. Gerade noch rechtzeitig konnten die Bewohner der Nachbarliegenschaft, der Rigistrasse 18, evakuiert werden. Um zirka 1 Uhr, als die Scheune niedergebrannt und in sich zusammengebrochen war, konnten die Evakuierten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Verletzt wurde niemand.

Grossaufgebot von 60 Einsatzkräften

Unmittelbar neben dem Schulhaus, etwas oberhalb der Kirche an der Hirselenstrasse stiegen am Freitagabend, kurz nach 22 Uhr, meterhohe Flammen in den Himmel. Die Feuerwehren Ebikon-Dierikon, verstärkt durch die von Buchrain waren mit einem Grossaufgebot von 60 Einsatzkräften vor Ort und versuchten, den Brand in den Griff zu bekommen.

Es war hektisch, immer wieder stürzte Gebälk in sich zusammen, dort, wo vorher eine alte Holzschüür mitten im Quartier stand.

«Die Schüür ist innert 30 Minuten so gut wie abgebrannt», schreibt Leserreporter Roman Bammert. Und die Löscharbeiten, die bis nach Mitternacht andauerten, hätten sich schwierig gestaltet, weil andere Gebäude und ein Waldstück in der Nähe standen.

Rund 50-jährig sei die Scheune und seit 20 Jahren lagerten darin Landmaschinen. Im Innern des Gebäudes befanden sich zudem Öl- und Benzinfässer.

red

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