BRANDURSACHEN: Fünf Luzerner Brände geklärt

Die Brandspezialisten der Kantonspolizei Luzern haben die Ursache für fünf Brände im Februar und März 2008 geklärt. Sie sind laut Communiqué vom Mittwoch auf technische Defekte und unvorsichtigen Umgang mit Kerzen oder Raucherwaren zurückzuführen.

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Bauliche Mängel führten im März zum Brand eines 400-jährigen Bauernhauses in Gunzwil. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Bauliche Mängel führten im März zum Brand eines 400-jährigen Bauernhauses in Gunzwil. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Am 12. Februar waren auf der A2 bei Neuenkirch und am 25. Februar im Parkhaus eines Einkaufszentrums in Reussbühl je ein Auto in Brand geraten. Im ersten Fall konnte eine lecke Treibstoffleitung, im zweiten Fall eine technische Ursache im Motor ermittelt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf 50 000 respektive mehrere tausend Franken.
 
Am 25. Februar führte der unvorsichtige Umgang mit einer Kerze zu einem Wohnungsbrand in Emmen. Sechs Personen mussten sich wegen Verdachts auf Rauchvergiftung in ärztliche Behandlung begeben. Die Wohnung war nach dem Brand nicht mehr bewohnbar.
 
Am 5. März war es der unvorsichtige Umgang mit Raucherwaren, der zum Brand einer Wohnung in Kriens führte.

Am 6. März wurde ein 400-jähriges Bauernhaus in Gunzwil durch Feuer stark beschädigt. Die Brandspezialisten entdeckten alte bauliche Mängel beim Kaminansatz. Eine Stahlplatte war dort durch aufsteigende Wärme erhitzt worden. Die Wärme machte die angrenzende Holzkonstruktion selbstentzündlich - was schliesslich zum Brand führte.

sda