Braucht Luzern einen Lobbyisten?

Die Luzerner Regierung möchte ihr Lobbying im Bundeshaus verbessern. Dies sagt Regierungsrätin Yvonne Schärli, die für die Aussenbeziehungen des Kantons zuständig ist.

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Das Projekt Tiefbahnhof Luzern habe gezeigt, dass man ein vermehrtes Augenmerk auf die Interessenvertretung in Bern richten müsse. Der Kanton Luzern will sein neues Lobbyingkonzept im Frühling präsentieren.
Mehrere Kantone haben bereits Lobbyisten damit beauftragt, ihre Interessen in Bern zu vertreten. So hat etwa der Kanton Genf eine ständige Abgesandte in Bern. Sie organisiert informelle Zusammenkünfte der Genfer Vertreter in Bern, rüstet die Parlamentarier mit Infomaterial des Kantons aus und gibt der Genfer Regierung Rückmeldungen zum Ratsbetrieb in Bern. Neu hat jeder Kanton Anrecht auf einen Lobbyistenpass im Bundeshaus. Bisher hatten nur die National- und Ständeräte das Recht, jeweils zwei der Pässe zu vergeben.

Luzia Mattmann

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