Bruchbuden sorgen für Zwist

Gäste der Pilatus-Bahn können die beiden einsturzgefährdeten Hütten in Kriens nicht übersehen. Nun sollen sie weg. Der Besitzer fühlt sich verschaukelt.

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Das Wohnhaus auf der Liegenschaft Erlen. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Das Wohnhaus auf der Liegenschaft Erlen. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Vor zwanzig Jahren war sie noch bewohnt, trotz schlechtem Zustand. Inzwischen sollte man die alte Holzhütte im Gebiet Erlen oberhalb von Kriens nicht mehr betreten. Ein Teil des Dachs beim Haupthaus ist eingestürzt. Dort wächst jetzt ein Baum. Die Scheune daneben sieht auch nicht besser aus. Ein Schild warnt Spaziergänger vor der instabilen Bausubstanz.

«Kein gutes Erinnerungsbild»

Die beiden Bruchbuden machen dem SP-Einwohnerrat Mario Urfer keine Freude. Insbesondere, da sie gleich neben der Pilatus-Bahn stehen. «Tausende von Gästen, die zur Krienseregg fahren, haben mit dem Blick aus der Gondelbahn diese unschönen Ruinen vor Augen.» Das stelle kein gutes Erinnerungsbild für die Gemeinde dar. Mario Urfer will deshalb in einer Interpellation vom Gemeinderat wissen, welche Einflussmöglichkeiten bestehen, damit «die als Schandfleck betrachtete Stätte saniert – oder eher entfernt – wird».

Stefan Roschi

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