Bruchstrasse: Freie Fahrt für Velofahrer

Mit einer Strassenaktion in der Bruchstrasse hat die Umweltorganisation umverkehR gezeigt, wie das Quartier vom Durchgangsverkehr entlastet werden könnte. Mit einem Einbahn-Regime soll vor allem für Velos mehr Platz geschaffen werden.

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Die Umweltorganisation umverkehR fordert ein Einbahnregime für Autos in der Bruchstrasse. (Bild: PD)

Die Umweltorganisation umverkehR fordert ein Einbahnregime für Autos in der Bruchstrasse. (Bild: PD)

Die Umweltorganisation umverkehR fordert ein Einbahnregime für Autos in der Bruchstrasse. (Bild: PD)

Die Umweltorganisation umverkehR fordert ein Einbahnregime für Autos in der Bruchstrasse. (Bild: PD)

Die Lebensqualität im Bruchquartier wird nach Meinung von umverkehR immer stärker durch quartierfremden Durchgangsverkehr geschmälert. Die Umweltorganisation forderte deshalb am Dienstagmorgen mit einer symbolischen Aktion eine Bevorzugung von ÖV, Velos und Fussgängern im Quartier. Anlass der Aktion ist ein Postulates der SP/JUSO-Fraktion, das Massnahmen zur Entlastung des Bruchquartiers vom Durchgangsverkehr verlangt. Der Grosse Stadtrat wird das Postulat an seiner Sitzung vom Donnerstag behandeln.

Platz für beidseitige Velowege

Die Bruchstrasse ist auch eine wichtige Achse für den Veloverkehr, schreibt umverkehrR in einer Medienmitteilung. Eine Einbahn-Signalisation für den Autoverkehr schaffe Platz für beidseitige Velowege für ein sicheres und rasches Vorankommen. Weiter könnten bei einer Reduktion des Autoverkehrs die Busse ungehindert fahren. Karin Hess von umverkehR Luzern: «Wer zu Fuss, per Velo oder im Bus unterwegs ist, soll bevorzugt behandelt werden. Auf diese Weise entlasten wir die Quartiere von unnötigen Lärm- und Luftbelastungen.»

pd/zim