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BUCHRAIN: Amag baut in der Region aus

Der Autohändler realisiert bis 2019 ein neues VW-Kompetenzzentrum. Gestern ist im Ortsteil Perlen der Spatenstich erfolgt. Der Neubau ersetzt drei bestehende Standorte.
Astrid Longariello
So soll das neue Nutzfahrzeugcenter in Buchrain aussehen. (Bild: Visualisierung: PD)

So soll das neue Nutzfahrzeugcenter in Buchrain aussehen. (Bild: Visualisierung: PD)

Astrid Longariello

astrid.longariello@luzernerzeitung.ch

Mit dem gestrigen Spatenstich erfolgte der offizielle Start für den Bau der Amag Buchrain im Ortsteil Perlen. Auf rund 22 269 Quadratmetern entsteht in den nächsten Monaten ein neues Kompetenzzentrum für die Marken Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge. Die Inbetriebnahme ist auf Anfang 2019 geplant. Im neuen Grossbetrieb werden Privat- und Nutzfahrzeugen der Marke Volkswagen verkauft. Ausserdem entstehen eine Karosserie und Lagerzonen sowie ein Lack- und ein Occasions-Center. Nebst zahlreichen anderen Angeboten und Neuerungen soll in dem Gebäude auch ein 888 Quadratmeter grosser Showroom entstehen, der genügend Platz für eine grosse Fahrzeug­palette bieten werde, heisst es von Seiten der Amag.

Hocherfreut über den entstehenden Grossbetrieb zeigte sich die Buchrainer Gemeindepräsidentin Käthi Ruckli und brachte ihre Begeisterung für die Amag deutlich zum Ausdruck. «Die Firma Amag sorgt für Leidenschaft, denn sie macht alles mit Leidenschaft. Vom Verkauf bis hin zu neuen Arbeitsstellen schaffen und Lernende ausbilden», sagte die Gemeindepräsidentin. Sie sei überzeugt, dass die Firma Amag und die Gemeinde Buchrain gut zusammenpassen würden, da sich auch die Gemeinde Buchrain mit Leidenschaft für ihre Bewohner einsetzen würde. «Wir beide haben uns gefunden», hält sie fest.

Buslinie 22 soll bis Perlen weitergeführt werden

Ausserdem habe sich der Buchrainer Gemeinderat für eine gute Erreichbarkeit des neuen Grossbetriebes eingesetzt, erläuterte sie weiter. Ein entsprechendes Gesuch, das die Weiterführung der Buslinie Nummer 22 bis nach Perlen fordert, sei in den letzten Tagen beim Verkehrsverbund Luzern (VVL) eingereicht worden. Die Gemeinde Buchrain werde alles daransetzen, damit dieser Schritt realisiert werde. «Es erfüllt die Gemeinde Buchrain mit grosser Genugtuung, dass die Amag nun in unsere Gegend kommt», so Ruckli.

30 neue Stellen werden geschaffen

Laut Benno Brunner, Leiter Region Mittelland der Amag, ist der Kanton Luzern für die Firma von grosser Bedeutung. Mit den Standorten Ebikon, Emmen, Emmenbrücke, Kriens, Rain und Sursee ist sie heute in der Region sehr präsent. Das neue Zentrum in unmittelbarer Nähe bei der Autobahnausfahrt Buchrain entsteht als Ergänzung zu den Betrieben in Emmen, Kriens und Sursee. Die drei Standorte Ebikon, Rain und Emmen werden hingegen aufgelöst. Gemäss Brunner wird der grösste Teil der Mitarbeitenden der drei betroffenen Standorte in der neuen Amag Buchrain arbeiten und der Rest in den Filialen Sursee oder Emmen. Entlassungen soll es also keine geben. Insgesamt werden in der Amag Buchrain 130 Mitarbeiter, davon 20 Lehrlinge, arbeiten.

Laut Benno Brunner arbeiten gegenwärtig in allen Amag-Betrieben in der Zentralschweiz 422 Personen, darunter 76 Lehrlinge. «Durch den Bau der Amag Buchrain werden bis 2021 insgesamt 30 neue Arbeitsstellen geschaffen», so Brunner.

Geschäftsführer der Amag Buchrain wird der Luzerner Michael Grossniklaus. Seit 2016 leitet er die Betriebe Ebikon und Emmenbrücke. Er freut sich auf die neue Herausforderung. «Mit grossem Glücksgefühl werde ich diesen VW-Leuchtturmbetrieb führen. Für mich als Luzerner bedeutet es eine grosse Ehre, und ich bin überzeugt, dass wir etwas Tolles für die ganze Region schaffen können», sagt der künftige Geschäftsführer.

Das geplante Nutzfahrzeugcenter in Buchrain in einem 3D-Modell. (Bild: Visualisierung: PD)

Das geplante Nutzfahrzeugcenter in Buchrain in einem 3D-Modell. (Bild: Visualisierung: PD)

Michael Grossniklaus wird Geschäftsführer des Grossbetriebs Amag in Buchrain. (Bild: Visualisierung: PD)

Michael Grossniklaus wird Geschäftsführer des Grossbetriebs Amag in Buchrain. (Bild: Visualisierung: PD)

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