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Der Politerfahrene macht bei der Ersatzwahl in Buchrain das Rennen

Die FDP luchst der CVP einen Gemeinderatssitz ab: Stephan Betschen wird neuer Sozialvorsteher von Buchrain. Er hat deutlich mehr Stimmen erzielt als Petra Kieliger.
Roman Hodel
Für ihn stimmten 806 Buchrainerinnen und Buchrainer: Der neue Sozialvorsteher Stephan Betschen. (Bild: Pius Amrein, Buchrain, 10. Juni 2018)

Für ihn stimmten 806 Buchrainerinnen und Buchrainer: Der neue Sozialvorsteher Stephan Betschen. (Bild: Pius Amrein, Buchrain, 10. Juni 2018)

Nein, mit einem so deutlichen Resultat habe er nicht gerechnet, «gehofft natürlich schon.» Das sagte Stephan Betschen gestern kurz nach Bekanntgabe des Wahlresultates. Der 58-jährige FDPler wird neuer Sozialvorsteher von Buchrain. 806 Stimmberechtigte wählten ihn bei der Ersatzwahl in den Gemeinderat. Das Nachsehen hat die 41-jährige Petra Kieliger von der CVP – sie brachte es auf 650 Stimmen.

Es sei ihm wichtig, sich bei den Wählern zu bedanken, «und bei den Parteien – für den fairen Wahlkampf», sagte Stephan Betschen. Er sieht den Sieg auch als Anerkennung für alle Leute, die wie er jahrelange Arbeit in Parteien und Kommissionen leisteten: «Ich habe mich bereits in der Vergangenheit viel mit der Buchrainer Gemeindepolitik befasst und das ist offenbar gut angekommen.» Zudem habe er bei seinen Werbeaktionen auf der Strasse oft gehört, er sei viel im Dorf präsent. «Die Leute sagten mir: ‹Man merkt, dass du dieses Amt wirklich willst›», so Stephan Betschen.

Ein 25-Prozent-Amt notabene, dass er bereits am 1. Juli antreten wird. «Ich freue mich sehr darauf, als Sozialvorsteher Buchrain mitzugestalten, zusammen mit allen Parteien und für alle Bevölkerungsschichten», sagte Stephan Betschen. Dafür wolle er seinen Job als Leiter Informatik und Organisation in absehbarer Zeit punkto Pensum noch etwas reduzieren.

FDP hat jetzt drei von fünf Sitzen

Mit der Wahl von Stephan Betschen kommt die FDP in Buchrain neu auf drei Gemeinderatssitze, der CVP bleibt noch ein Sitz; der Fünfte gehört der SP.

Nötig wurde die Ersatzwahl, weil die bisherige Sozialvorsteherin Sandra Gerber (CVP) im Februar per sofort zurückgetreten ist – sie und ihre Ratskollegen hatten sich nicht mehr verstanden (wir berichteten). Die CVP bekundete daraufhin Mühe, einen Nachfolge-Kandidaten zu finden. Als sie mit Petra Kieliger endlich fündig wurde, erntete diese Kritik von SVP und FDP. Man warf der Kandidatin mangelnde Erfahrung vor. Petra Kieliger war erst diesen Frühling in die CVP eingetreten und bislang nicht politisch aktiv. In der Folge stellte die FDP mit Stephan Betschen einen Konkurrenz-Kandidaten auf.

«Ich bin deswegen nicht zu Tode betrübt»

Hat die mangelnde Politerfahrung am Ende den Ausschlag gegeben? «Das könnte mit ein Grund sein», sagte Petra Kieliger. Ausserdem habe die FDP mit Briefen und Flyern «viel aggressiver» für ihren Kandidaten geworben. «So etwas hätte nicht meiner Person entsprochen», sagte sie. Dass es nun nicht gereicht habe, bedauere sie sehr, «aber ich bin deswegen nicht zu Tode betrübt.» Ob sie zu einem späteren Zeitpunkt erneut für ein politisches Amt kandidieren wird, lässt Petra Kieliger offen – nur so viel: «So schnell wird man mich in der Politik nicht los.»

Gemeinderat Buchrain Ersatzwahl

Stephan Betschen
FDP
806
Petra Kieliger
CVP
650

Die Buchrainer haben überdies die Rechnung 2017 mit 1525 Ja- zu 94 Nein-Stimmen genehmigt. Auch die Abrechnung zum Projektierungskredit Erweiterung Alterszentrum Tschann, der Baukredit zur Schulraumerweiterung Hinterleisibach und der Bilanzanpassungsbericht wurden deutlich angenommen.

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