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BUCHRAIN: Künstliche Flusswelle dank einer Rampe

Die Planung für eine stehende Welle in der Reuss läuft auf Hochtouren. Die Finanzierung ist noch unklar.
Sandro Portmann
Der ideale Standort für eine künstliche Welle wäre das Gebiet um die Reussbrücke beim neuen Autobahnanschluss in Buchrain. (Bild: René Meier / Luzernerzeitung.ch)

Der ideale Standort für eine künstliche Welle wäre das Gebiet um die Reussbrücke beim neuen Autobahnanschluss in Buchrain. (Bild: René Meier / Luzernerzeitung.ch)

Der Wunsch wird bisher von 636 Personen auf Facebook mitgetragen: eine Flusswelle für Surfer im Raum Luzern. Der Verein Flusswelle Luzern hat sich dessen angenommen und ist zurzeit daran, eine Vorstudie zu erarbeiten, wie eine solche Welle zu realisieren wäre. Ende Februar stellte er sich der Öffentlichkeit vor. Bereits jetzt ist klar: Der ideale Standort für eine solche künstliche Welle wäre das Gebiet um die Reussbrücke beim neuen Autobahnanschluss in Buchrain. Laut dem Projektbeschrieb soll eine 12 Meter breite und 1,5 Meter hohe Welle in die Reuss gebaut werden.

An besagter Stelle läuft zurzeit auch ein vom Regierungsrat genehmigtes Hochwasserschutzprojekt. Denn beim Wehr in Buchrain ist seit dem Hochwasser 2005 die Hochwassersicherheit nicht mehr gewährleistet. Bauliche Massnahmen sollen die Sicherheit wieder herstellen. «Nun gilt es aufzuzeigen, dass unser Projekt mit dem Hochwasserschutzprojekt vereinbar ist», erklärte Vereinspräsident Jacques Robert an der Gründungsfeier.

Ist das Vorprojekt weiter, widmet sich der Verein der Finanzierung. Wie hoch der Betrag sein wird, konnte Robert am Infoanlass noch nicht beantworten. «Das hängt von mehreren Faktoren ab. Zum Beispiel, welche Technik eingesetzt wird.» Mit Blick auf die Kosten anderer Wellenpro­jekte gehe er davon aus, dass es weniger als 1 Million Franken sein werde.

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