BUDGET 2010: Emmen spürt den wirtschaftlichen Gegenwind

Nach drei Jahren mit schwarzen Zahlen rechnet die Gemeinde Emmen für das Jahr 2010 wieder mit einem Defizit in der laufenden Rechnung. Das Defizit beträgt 1,7 Mio. Franken.

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(Symbolbild Manuela Jans/Neue LZ)

(Symbolbild Manuela Jans/Neue LZ)

Einem direkten Aufwand von 135'145'310 Franken steht ein Ertrag von 133'438'936 Franken gegenüber, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Der Personalaufwand (Löhne, Soziallasten, Weiterbildung) ist mit insgesamt 56,5 Mio. Franken budgetiert und bildet mit einem Anteil von rund 42 Prozent (Vorjahr 43 Prozent) an den Gesamtausgaben die grösste Aufwandposition. Für individuelle bzw. generelle Lohnerhöhungen sind beim Verwaltungspersonal 2 Prozent und bei den Lehrpersonen 1.5 Prozent vorgesehen. Der Sachaufwand wird mit rund 15,28 Mio. Franken budgetiert und macht damit gut 11 Prozent (Vorjahr 14 Prozent) des Gesamtaufwandes aus. Die Nettoinvestitionen liegen mit 10,7 Mio. Franken um rund 5 Mio. höher als im letzten Budget.

Mit einem budgetierten Defizit von 1,7 Millionen Franken müsse nächstes Jahr voraussichtlich eine weitere Verschuldung in Kauf genommen werden. Neben den negativen Auswirkungen der Rezession, die sich – wie bei allen grösseren Gemeinwesen – auf der Aufwandseite (Zunahme der Sozialausgaben) wie auch auf der Ertragsseite (weniger Steuereinnahmen) deutlich bemerkbar machten, wirkten sich auch die in den vergangenen Jahren auf kantonaler und kommunaler Ebene veränderten Aufgaben (NFA) aus.

scd