BUDGET 2010: Horw: Hier überall wird der Rotstift angesetzt

Det Einwohnerrat hat das Horwer Budget 2010 zurückgewiesen. In der überarbeiteten Version wurde rigoros gekürzt. Kommentar des Gemeinderats: «Sparen tut weh.»

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Die Horwer Halbinsel Kastanienbaum. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Die Horwer Halbinsel Kastanienbaum. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Der Gemeinderat Horw legt dem Einwohnerrat das neue, überarbeitete Budget 2010 vor. Mit Einsparungen in allen Bereichen konnte das Defizit von 2,4 Millionen auf 1,4 Millionen Franken gesenkt werden, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Es wurden Projekte verschoben, redimensioniert, Beiträge gesenkt und beim Personal reduziert. Fazit: «Die Massnahmen zeigen, dass Sparen weh tut.»

Die von der Sparrunde betroffenen Posten:

Steuern: Mehreinnahmen 250?000 Franken aus Nachträgen.

Verwaltung: Lohnsummenanpassung von 1% auf 0,5% reduziert; Einsparung 86'700 Franken. Kürzung befristeter Stellen; 97'000 Franken.

Lehrerbesoldung: Reduktion Besoldungsaufwand wegen separater Behandlung Sanierung LUPK gemäss Kantonsrat; 102'000 Franken.

Sportanlage Seefeld: Verzicht neue Zeitmessanlage, Beleuchtung; 80'000 Franken.

Werkdienste: Diverse Einsparungen und Verschiebungen; 70'000 Franken.

Werkdienste: Verzicht Ersatz Aufsitzmäher und Einsparungen bei Baumaterial, Pflanzen; 68'000 Franken.

Beleuchtung: Verzicht Kirchfeldweg - Altersheim und Erneuerung Leuchten Stegenhalde; 60'000 Franken.

Schule: Verzicht Erneuerung Informatik; 50'000 Franken.

Finanzen: Umschuldungen auf kurzfristige Darlehen mit tieferem Zinssatz; 50'000 Franken.

Wanderwege: Verzicht Erneuerung Seeuferweg Steinibach-ried; 44'000 Franken.

Naturschutz: Gemäss Entscheid Einwohnerrat keine Beiträge an Hochstammbäume; 40'000 Franken.

Verwaltung: Kürzung EDV; 31'000 Franken.

Raumplanung: Verzicht auf Anpassungen Sondernutzungspläne; 30'000 Franken.

Zivilschutz: Stromkosten; 16'100 Franken.

Bibliothek: Verzicht Medienrückgabesystem; 12'000 Franken.

Spielplätze: Verzicht Ersatz Spielgeräte; 8000 Franken.

Der Einwohnerrat hatte am 16. November 2009 das Budget 2010 mit einem Defizit von 2.4 Millionen Franken an den Gemeinderat zur Überarbeitung zurückgewiesen. Das ur- sprüngliche Budget des Gemeinderates sah einen viel höheren Fehlbetrag vor, die Vorlage an den Einwohnerrat war bereits eine abgespeckte Version.

scd