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BÜHNE: «Professor Leonardo» – Viel Theater um ein Sinnesorgan

In einem kurzweiligen Einmann-Stück erklärt ein schrulliger Wissenschaftler das Ohr und dessen Aufgaben. Das Publikum ist gut beraten, selbst die Ohren zu spitzen: Es gibt viel zu lernen.
Yvonne Imbach
Professor Leonardo (Thomy Truttmann) möchte mit seiner Vorlesung das Ohr erklären. (Bild: Pius Amrein (Neuenkirch, 15. September 2017))

Professor Leonardo (Thomy Truttmann) möchte mit seiner Vorlesung das Ohr erklären. (Bild: Pius Amrein (Neuenkirch, 15. September 2017))

Yvonne Imbach

kanton@luzernerzeitung.ch

Es ist ein bisschen wie in der «Sendung mit der Maus», einfach live auf der Bühne, aber ebenso kindgerecht und gründlich erklärt. Thema der «Sendung» ist das menschliche Ohr. Als Zuschauer und eben halt Zuhörer stehen Kinder ab acht Jahren im Fokus. Deshalb gastiert die Eigenproduktion unter anderem auch in Schulen. Das Theater «Professor Leonardo» ist ein Einmann-Stück, das sich an alle richtet, die sich in die Welt der Geräusche, Töne und Klänge entführen lassen – und die Geheimnisse des Hörens erfahren wollen.

Profi-Schauspieler Thomy Truttmann gelingt es ausgezeichnet, in die Rolle des witzigen und schlauen Professo(h)rs Leonardo einzutauchen und sich volle 45 Minuten auf die Suche nach der einzig glücklich machenden Melodie zu machen.

Die jüngsten Zuschauer sind am Dauergiggeln

Allfällige Ähnlichkeiten mit einem gewissen Albert Einstein sind offensichtlich und gar nicht zufällig. Die Zuschauer werden vom Professor zum Fachpublikum erklärt und zum Fachvortrag eingeladen: «Die Prème de la Prème der Wissenschaft ist ja hier!» Worte und Laute vertauschen, das ist Leonardos Tick, und dieser bringt vor allem die jüngeren Zuschauer zum Dauergiggeln. Die Premiere der Uraufführung fand vergangenen Freitag im Theater Bunterbünter in Neuenkirch statt. Weitere sieben Vorstellungen sind in Luzern und der Innerschweiz geplant. Regie für die Produktion führt die Luzernerin Lisa Bachmann.

Es lohnt sich, die Ohren zu spitzen und den Ausführungen gut zuzuhören. So erfährt man, dass der Sommer mit seinen lebendigen Badi-Geräuschen anders klingt als der Herbst mit rauschenden Blättern – aber im Winter, da tönt nicht viel: Klirrende Kälte ist still. Und das erste Geräusch, das man wahrnimmt, ist der Herzschlag der eigenen Mutter. Damit ist das Ohr das einzige Sinnesorgan, das noch vor der Geburt etwas wahrnimmt.

Hinweis

Das Stück «Professor Leonardo» tourt ab sofort bis am 26. Dezember durch die Innerschweiz. Im Kanton Luzern ist es im Schulhaus Geissenstein (21. Oktober) und im Theater Pavillon (22. Oktober und 8. Dezember) in Luzern zu sehen. Reservationen und weitere Daten unter thomyt@bluewin.ch.

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