BÜNDNIS GEGEN DEPRESSION: Bündnis schläft – Pro Senectute handelt

2008 lautstark gestartet, liegt das Bündnis gegen Depression nun seit fast einem Jahr auf Eis. Doch nicht alle wollen zuwarten, ob und wie es weitergeht.

Drucken
Teilen
Der Geschäftsleiter von Pro Senectute Luzern, Peter Dietschi. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Der Geschäftsleiter von Pro Senectute Luzern, Peter Dietschi. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

In der Kampagne gegen Depression, ausgerufen von der Luzerner Gesundheitsdirektion und den kantonsärztlichen Diensten, läuft seit bald einem Jahr nichts mehr. Das Projekt «Luzerner Bündnis gegen Depression» endete still am 31. August 2009.

Die Wichtigkeit des Kampfes gegen die Krankheit Depression in der Luzerner Bevölkerung, unterstrich der damalige CVP-Regierungsrat und Gesundheitsdirektor Markus Dürr mit aufrüttelnden Zahlen: Rund 64'000 Personen im Kanton Luzern würden an depressiven Symptomen leiden, davon 11'000 an schweren Ausprägungen.

«Wir haben beschlossen, nicht länger zu warten», sagt Peter Dietschi, Geschäftsleiter Pro Senectute Luzern. Darum startet Pro Senectute nun ein eigenes Kursangebot. Der erste Kurs «Wenn das Altwerden schwerfällt» wird diesen Spätsommer beginnen.

Lukas Scharpf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.