Bürgerliche Politiker fordern Reaktionen

Nach der zweiten Auseinandersetzung vor dem Luzerner KKL innert sechs Tagen sorgen sich CVP und FDP um die Sicherheit. SP und Grüne hingegen sind nicht alarmiert. Die Reaktionen überraschen kaum.

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Auf Patrouille: Polizisten auf dem Europaplatz. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Auf Patrouille: Polizisten auf dem Europaplatz. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Eine Messerstecherei am Montag, 24. September, und eine Auseinandersetzung am vergangenen Samstag, 29. September: Innerhalb von sechs Tagen ist es auf dem Europaplatz zu zwei Gewalttaten gekommen. Diese beschäftigen nun auch die politischen Parteien der Stadt Luzern.

Während FDP und CVP mehr Polizeipräsenz und zum Teil den Auftrag der SIP anzupassen heissen, kommt aus SP-Kreisen Kritik an der gegenwärtige Asylsituation: wenig Perspektive und keine Beschäftigung wegen des Arbeitsverbot würden Frustrationen und Aggressionspotenzial fördern. Die Präsenz der SIP sei sicherlich sinnvoll.

Erwartungsgemäss müsste man nach einem Vertreter der SVP «im Asylwesen endlich härter durchgreifen», bei den Grünliberalen will man «solche gewaltsamen Auseinandersetzungen zwar nicht bagatellisieren, aber auch nicht überbewerten.» Auch aus Kreisen der städtischen Grünen ist die Warnung vor vorschnellen Sofortmassnahmen zu vernehmen.

Von der Stadtregierung konnte am Dienstag aufgrund des Feiertages St. Leodegar niemand Stellung nehmen.

Christian Hodel/red

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