Bürgerliche Politiker wollen SIP abschaffen

Bürgerliche Politiker wollen das Geld für die SIP (Sicherheit, Intervention, Prävention) lieber in Polizeiarbeit für die Stadt Luzern investieren. Denn die SIP zeige keine Wirkung.

Drucken
Teilen
Zwei SIP-Mitarbeiter im Einsatz. (Bild: Archiv Neue LZ)

Zwei SIP-Mitarbeiter im Einsatz. (Bild: Archiv Neue LZ)

Braucht Luzern mehr Polizisten? Diese Frage hat der Luzerner Polizeikommandant Beat Hensler am Mittwoch in unserer Zeitung aufgeworfen. Gleichzeitig gibt die Stadt Luzern pro Jahr 765 000 Franken für die Präventionstruppe SIP aus.

Dies stösst bürgerlichen Politikern der Stadt sauer auf. Sie möchten mit diesem Geld lieber Polizeileistungen für die Stadt einkaufen. Grund: Polizisten können hart durchgreifen. Die SIP hingegen kann aus rechtlichen Gründen keine Bussen verteilen. Für CVP-Fraktionschef Thomas Gmür ist deshalb klar: «Die SIP bringt überhaupt nichts.» Werner Schmid von der SVP pflichtet ihm bei: «Die SIP braucht es nicht.»

SP und Grünliberale stehen dagegen hinter der SIP. Ihre Argumente: Die SIP habe ganz andere Aufgaben als die Polizei. Ausserdem sei es absurd, die SIP abzuschaffen und das eingesparte Geld dann anderswo wieder für die Sicherheit einzusetzen.

Guy Studer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung oder als Abonnent/In kostenlos im E-Paper.