Bund spricht 58 Millionen Franken für Luzerner Agglomerationsprogramm 

Kanton und Bund haben die Leistungsvereinbarung für das Agglomerationsprogramm unterzeichnet. 

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(kuy) Der Kanton Luzern und der Bund haben die Leistungsvereinbarung für das Agglomerationsprogramm Luzern der dritten Generation unterzeichnet. Das eidgenössische Parlament hatte in der September-Session den entsprechenden Kredit von 58 Millionen Franken für das Luzerner Agglomerationsprogramm gesprochen.

Der Bund beteiligt sich gestützt auf das Infrastrukturfondsgesetz an der Finanzierung von Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in den Städten und in den Agglomerationen. Diese Massnahmen sind aus den Agglomerationsprogrammen, welche Siedlungsentwicklung und Verkehr koordinieren und die Umwelt miteinbeziehen, hergeleitet. Dies teilte die Dienststelle Raum und Wirtschaft des Kantons Luzern am Mittwoch mit. 

Neben dem Bundesbeitrag werden auch die Massnahmen und Massnahmenpakete, der Zeitplan sowie die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten festgelegt.

Agglomerationsprogramm Luzern

In der Agglomeration Luzern leben rund 200'000 Menschen. Mit dem Agglomerationsprogramm werden mit vernetzten Massnahmen die Verkehrs- und Siedlungsherausforderungen der Agglomeration angepackt. Die Massnahmen unterstützen insbesondere die weitere Siedlungsentwicklung nach innen. Sie entlasten die Stadt und die umliegenden Gebiete vom Verkehr, fördern das Umsteigen auf den öffentlichen Verkehr, den Fuss- und Veloverkehr und schonen die Umwelt.
 
Im März 2019 hat der Regierungsrat die Erarbeitung des Agglomerationsprogramms Luzern der vierten Generation (AP LU 4G) beschlossen. Dieses ist dem Bund bis im Juni 2021 zur Beurteilung einzureichen.