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BUNDESGERICHT: Alt Gemeinderat von Littau muss rückbauen

Der Anwalt Josef Wicki, seines Zeichens letzter Gemeindepräsident von Littau, ist kürzlich vor Bundesgericht abgeblitzt. Er hatte eine Beschwerde gegen das Urteil des Luzerner Kantonsgerichts vom 27. September 2016 eingereicht. Dabei ging es um unerlaubtes Bauen.
Josef Wicki tritt als Präsident der FDP Stadt Luzern zurück. (Bild: Eveline Beerkircher/ LZ)

Josef Wicki tritt als Präsident der FDP Stadt Luzern zurück. (Bild: Eveline Beerkircher/ LZ)

Konkret hatte Wicki eine Baubewilligung für den Umbau eines Ökonomiegebäudes auf einem Grundstück in Littau beantragt, die ihm 2012 von der Stadt Luzern erteilt wurde. Er wollte unter anderem drei Pferdeboxen ein- respektive anbauen sowie die Raumunterteilung, Fenster und Türe anpassen.

Allerdings gingen die konkreten Umbauarbeiten weiter: So wurde etwa eine Wand vollständig erneuert und versetzt. Eine nachträgliche Ausnahmebewilligung dafür wurde nicht erteilt, weil es sich bei Wickis Aktivitäten um «Freizeitlandwirtschaft» handelt.

Die städtische Baudirektion wies ihn an, Teile des bereits erfolgten Umbaus zu entfernen – unter anderem drei Metall-Glas-Fronten im Erdgeschoss, Sanitärinstallationen für eine Küche sowie die Beleuchtung im Obergeschoss – und sich an die erteilte Bewilligung zu halten. Das Kantonsgericht stützte diesen Entscheid und nun ebenso das Bundesgericht.

(red)

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