BUNDESGERICHT: WWF und Pro Natura finden kein Gehör

Haben die Luzerner Behörden den Wolf im Entlebuch im Sommer zurecht zum Abschuss freigegeben? Pro Natura und WWF wollten eine Antwort vom Bundesgericht – und blitzten ab.

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Ein Wolf im Tierpark Goldau. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Ein Wolf im Tierpark Goldau. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Im Urteil des Bundesgerichts vom 24. November heisst es: «Auf die Beschwerde ist nicht einzutreten.» Es geht um die Beschwerde von Pro Natura und dem WWF Schweiz beim Bundesgericht, gegen einen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 14. Oktober.

Die beiden Organisationen wollten wissen, ob der Wolf im Entlebuch im Sommer zurecht zum Abschuss freigegeben worden war. Da das Wildtier aber innerhalb der festgelegten Frist nicht abgeschossen wurde, sah das Verwaltungsgericht den Fall am 14. Oktober als erledigt an.

Am 18. November wandten sich Pro Naura und WWF ans Bundesgericht und forderten, die Verfügung des Verwaltungsgerichts Luzern sei aufzuheben, damit doch noch geklärt werden könne, ob der Wolf zurecht zum Abschuss freigegeben wurde. Das Bundesgericht begründet nun, dass es «offensichtlich an einer hinreichenden, den Anforderungen genügenden Beschwerdebegründung fehle». Und ist auf die Beschwerde damit nicht eingetreten.

ana