BUNDESGERICHTSURTEIL: Ikea hofft auf baldigen Baustart in Rothenburg

Ikea reagiert «hoch erfreut» auf den positiven Entscheid zum Bau des Autobahnanschlusses in Rothenburg. Das schwedische Möbelhaus zählt nun darauf, dass die Beschwerden nicht weitergezogen werden.

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Ein Modell der geplanten Ikea-Filiale. (Archivbild Remo Inderbitzin/Neue LZ)

Ein Modell der geplanten Ikea-Filiale. (Archivbild Remo Inderbitzin/Neue LZ)

Mit der Ablehnung der Beschwerden von 21 Anwohnern gegen den Autobahnzubringer ist der Weg für den Bau der Ikea-Filiale «geebnet», wie es in einer Medienmitteilung heisst. Bei Ikea freue man sich, nachdem man ja seit bald einem Jahr im Besitz einer rechtskräftigen Baubewilligung sei, nun «baldmöglichst» den Bau in Rothenburg auszuschreiben.

Laut dem Urteil der Richter in Bern basiert das Projekt des Autobahnanschlusses auf korrekten Annahmen zum erwarteten Verkehrsaufkommen, was die eingereichten Beschwerden grösstenteils entkräftet. Die Beschwerdeführer hätten betont, dass die Beschwerden nicht gegen das Ikea-Projekt gerichtet seien, wie es weiter heisst. Somit hofft Ikea, dass die Beschwerden nicht ans Bundesgericht weitergezogen und «in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit wichtige Investitionen blockiert werden».

Ikea möchte in Rothenburg 85 Millionen Franken in das neue Einrichtungshaus mit Minergie-Standard investieren. Durch den Bau des Einrichtungshauses werden 200 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Bauarbeiten in Rothenburg können frühestens 2010 beginnen.

scd