Bundesrat fährt zweigleisig

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Wann kann der 2,4 Milliarden Franken teure Luzerner Durchgangsbahnhof realisiert werden? Diese Frage ist noch immer offen. Klar ist, dass derzeit zwei Finanzierungsvarianten für den Ausbauschritt 2030/35 aus dem nationalen Bahninfrastrukturfonds im Raum stehen. Entweder werden bis 2030 7 Milliarden Franken gesprochen oder dann bis 2035 maximal 12 Milliarden. Der Bundesrat hat am Mittwoch entschieden, vorerst beide Varianten weiterzuverfolgen.

Damit erhält das federführende Bundesamt für Verkehr den Auftrag, beide Varianten auszuarbeiten. Ende April 2017 werden die Eckwerte festgelegt, wie der Bundesrat mitteilte. Darauf folgen Gespräche mit den Regierungsräten der Planungsregionen. Der Bundesrat wird dann im Rahmen der Vernehmlassungsvorlage über die konkreten Projekte des Ausbauschritts 2030/35 entscheiden und dem Parlament 2018 die Botschaft überweisen. (avd)