Bundesrat Maurer eröffnet Sempacher Geschichtenweg

Ein neuer Geschichtenweg rund um Sempach verbindet zehn Originalschauplätze schauriger Sagen und Erzählungen. Bundesrat Ueli Maurer hat diesen am Samstagmorgen eröffnet.

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Bundesrat Maurer mit den Hergottskanoniere der Corporis-Christi-Bruderschaft in ihren historischen Uniformen. (Bild: PD)

Bundesrat Maurer mit den Hergottskanoniere der Corporis-Christi-Bruderschaft in ihren historischen Uniformen. (Bild: PD)

Nicht schlecht hätten die rund100 Gäste gestaunt, als am Samstagmorgen in der Sempacher Seeallee nach dem Eröffnungsmarsch der Fest-Musik plötzlich Bundesrat Ueli Maurer mit einem kleinen Trupp uniformierter Männer an eine Kanone am Seeufer getreten sei, schreiben die Veranstalter.

Im Beisein der örtlichen Hergottskanonieren der Corporis-Christi-Bruderschaft feuerte Bundesrat Maurer den allerersten Schuss ab. Die zehn Kanonenschüsse markierten die Eröffnung des neuen Geschichtenwegs. Eigentlich weilte der Bundesrat am Samstag wegen einer anderen Veranstaltung in Sempach; er konnte sich aber auch für die Eröffnung des Geschichtenwegs Zeit nehmen.

Sempach setzt auf seine Geschichten mit einem Spazierweg. (Bild: PD)
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Sempach setzt auf seine Geschichten mit einem Spazierweg. (Bild: PD)
Sempach setzt auf seine Geschichten mit einem Spazierweg. (Bild: PD)
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Sempach setzt auf seine Geschichten mit einem Spazierweg. (Bild: PD)

Spaziergang zu jungen und alten Geschichten

Der Sempacher Geschichtenweg verbindet zehn geschichtsträchtige Originalschauplätze. Dank den Erzählungen - darunter auch einige schaurige Sagen - lässt sich Sempachs Geschichte vom Mittelalter bis heute auf vielfältige Weise erleben. Gekennzeichnet werden die Orte durch Marksteine aus Alpnacher Quarzsandstein. Der Rundgang führt vom Städtchen dem See entlang zur Schweizerischen Vogelwarte, weiter zum Chüsenrainwald, zur Schlacht und über Kirchbühl wieder zurück ins Städtchen.

Zu den ausgesuchten Geschichten gehören sowohl die bekannten Sagen der exotischen Blume Calla und der Sträggele wie auch jüngere Anekdoten. Zum Beispiel die Erzählungen über das verspielte Zimmer und die Absenkung des Sempachersees.

In einem kurzen Rundgang hätten die Gäste bei der Eröffnung am Samstagmorgen drei der zehn Marksteine besucht, wo die entsprechenden Geschichten jeweils von der Sempacher Schauspielerin Carmen Keiser erzählt worden sei, heisst es weiter.

kst

Eine Familie folgt den Geschichten und Marksteinen in und um Sempach. (Bild: pd)

Eine Familie folgt den Geschichten und Marksteinen in und um Sempach. (Bild: pd)