Bundesrat Schneider-Ammann diskutiert in Hochdorf mit

Der Wirtschaftsminister kommt wenige Wochen vor dem Ende seiner Amtszeit ins Seetal. Beim Anlass vom Mittwoch, 7. November, stehen «Perspektiven durch Innovation, Arbeitsplätze und Bildung» im Fokus.

Ernesto Piazza
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Bundesrat Johann Schneider-Ammann kommt nach Hochdorf. (Bild: Boris Bürgisser (Bern, 29. Oktober 2018))

Bundesrat Johann Schneider-Ammann kommt nach Hochdorf. (Bild: Boris Bürgisser (Bern, 29. Oktober 2018))

Erneut ist es «Luzern diskutiert» gelungen, einen Bundesrat nach Hochdorf zu holen. Am Mittwoch nimmt Johann Schneider-Ammann (FDP) im Kulturzentrum Braui an der dritten Ausgabe des Forums für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft teil. Der Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) kommt wenige Wochen vor Ende seiner Amtszeit ins Seetal und äussert sich mit weiteren Gästen zum Thema «Perspektiven durch Innovation, Arbeitsplätze und Bildung».

Dass es ihnen gelungen sei, nach Didier Burkhalter (FDP) und Guy Parmelin (SVP) wiederum einen Bundesrat in Hochdorf begrüssen zu dürfen, freue und ehre sie zugleich, sagt der Luzerner Ständerat Damian Müller (FDP). Er präsidiert das dreiköpfige Organisationskomitee. Diesem gehören weiter Christian Schwotzer (Marketing) und Benjamin Häfliger (Finanzen) an.

Der produktive Arbeitsmarkt und der innovative Bildungsstandort seien Trümpfe unserer Wirtschaft, erklärt Müller. Deshalb nimmt sich das Forum diesmal den Zukunftsaussichten des Wirtschaftsstandorts Schweiz an. Neben Schneider-Ammann vertreten ebenfalls Madeleine Stöckli (CEO B. Braun Medical AG) und Lidia Bolla (CEO vision&) ihre Standpunkte zu diesem Thema.

Türkollekte anstelle eines Eintritts

An Bewährtem festhalten, aber die Augen auch nicht vor Neuem verschliessen: Das gelte ebenfalls für die Schweizer Wirtschaft, sagt der FDP-Ständerat. Und diesen Leitgedanken nimmt sich auch «Luzern diskutiert» zu Herzen. Anstelle der bisherigen Diskussionsrunde beziehen die Referenten neu einzeln in einem Talk zu den Fragen von Moderatorin Christine Maier Stellung. «Mit der Neuerung können einzelne Aspekte noch vertiefter diskutiert werden. Zudem sind interessante Dialoge garantiert», ist Damian Müller überzeugt.

Der Anlass habe sich massiv entwickelt, so Müller. Daran, dass auch künftig ein Bundesrat auftritt, will man festhalten. Man sei bereits an der Planung der nächsten Veranstaltung, sagt der OK-Präsident. Anstelle eines Eintritts haben die Besucher die Möglichkeiten die Türkollekte zu benützen. Diesmal kommt die Spende für einen guten Zweck der Stiftung Contenti Luzern zu gute. «Ohne Sponsoren wäre ein Event von einem solchen Ausmass nicht durchführbar», so Müller. Im Anschluss an die Referate besteht für das Publikum die Möglichkeit im Rahmen eines Apéros die Diskussion zu vertiefen.

Hinweis: Der Eintritt zur Veranstaltung «Luzern diskutiert» ist frei (Türkollekte). Start ist um 19 Uhr. Mehr Informationen unter: www.diskutiert.ch.

Bundesratswahlen: Cassis spricht sich für Wahl von zwei Frauen aus

Nach Ansicht von Bundesrat Ignazio Cassis sollen zwei Frauen als Nachfolgerinnen für Doris Leuthard (CVP) und Johann Schneider-Ammann (FDP) in die Landesregierung gewählt werden. Er favorisiere «absolut» eine Frauenwahl, sagte er im Interview mit «Le Matin Dimanche».