BUNDESRATSWAHL: Luzerner CVP will Konrad Graber

Die Luzerner CVP bringt ihren Ständerat Graber ins Spiel um die Bundesratswahl. Dieser hat eine Idee.

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Der Luzerner CVP-Ständerat Konrad Graber. (Archivbild Neue LZ)

Der Luzerner CVP-Ständerat Konrad Graber. (Archivbild Neue LZ)

Nach nur drei Jahren im Stöckli schlägt die CVP Luzern Ständerat Konrad Graber als möglichen Bundesratskandidaten vor. Dieser sagt momentan weder Ja noch Nein, sondern: «Die CVP Schweiz hat entschieden, alle Optionen offenzuhalten. Zuerst muss sie also klären, wie sich der Bundesrat parteipolitisch in der Zukunft zusammensetzen soll.» Graber selbst forderte gestern eine neue Zauberformel für den Bundesrat. «Konkret sollen die CVP und die FDP je zwei Vertreter im Bundesrat stellen», sagt Graber. Drei Sitze sollen an die Polparteien SVP und SP/Grüne gehen, wobei die jeweils stärkere zwei Sitze besetzen dürfte.

Seinen Vorschlag begründet Graber so: Die Polparteien seien «gleichzeitig im Bundesrat und in der Opposition. Da braucht es eine starke Mitte.» Bei der Konkordanzdiskussion müsse man von der reinen Arithmetik wegkommen. Eine Regierung müsse zukunftsträchtige Lösungen für die Schweiz erarbeiten – und dies könnte die Mitte laut Graber besser.

Martin Messmer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.