BUNDESRICHTERWAHLEN: Ein Luzerner schafft es nach ganz oben

Er hat die Prozesse im Amtshilfeverfahren wegen der UBS geleitet. Doch nun zieht der Horwer Richter Thomas Stadelmann weiter – und wird Bundesrichter.

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Thomas Stadelmann. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Thomas Stadelmann. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Sein kleines Büro in Bern lässt nicht darauf schliessen, wie wichtig seine Arbeit ist. Die Wände werden von vollen Bücherregalen fast gänzlich abgedeckt, nebst einem Pult mit zwei Bildschirmen hat ein kleiner Tisch mit drei Stühlen Platz. Dabei hat der 51-jährige Thomas Stadelmann aus Kastanienbaum in den vergangenen drei Jahren am Bundesverwaltungsgericht Aufsehen erregende Entscheide mitgefällt.

Nun hat das Parlament Stadelmann belohnt. Mit 169 von 214 Stimmen wurde als neues Mitglied des höchsten Schweizer Gerichts gewählt. Damit stellt die Zentralschweiz nunmehr vier der 38 vollamtlichen Richter am Bundesgericht in Lausanne: nebst Stadelmann auch den 62-jährigen Hans Wiprächtiger (SP, seit 1989) aus Luzern, den 65-jährigen Niccolò Raselli (SP, seit 1995) aus Flüeli-Ranft und den 50-jährigen Altdorfer Marcel Maillard (CVP, seit 2008).

Fabian Fellmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag im Inlandteil der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.