BUOCHS: 25'000 Flugbewegungen als oberste Limite

Der Nidwaldner Landrat ist der Meinung, das Maximum von 25'000 Flugbewegungen auf dem Flugplatz Buochs sei richtig. Wer über Lärm klage, tue das auf hohem Niveau.

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Die Flugverkehrsleiterin Marianne Geiger von Skyguide an der Arbeit im Tower des Flugplatzes Buochs. (Bild Geri Wyss/Neue NZ)

Die Flugverkehrsleiterin Marianne Geiger von Skyguide an der Arbeit im Tower des Flugplatzes Buochs. (Bild Geri Wyss/Neue NZ)

«Wir in Ennetbürgen hören die Flugzeuge gar nicht mehr. Als noch Militärflugzeuge flogen, zitterte das Haus. Das war Lärm», sagte gestern Landrat Sepp Odermatt (CVP, Ennetbürgen). Er wehrte sich dagegen, im Richtplan ein Maximum von jährlich 15'000 Flugbewegungen (wie von den Grünen beantragt) oder 19'500 (Antrag SP) festzusetzen. Er unterstützte die Regierung. Diese erachtet 25'000 als Höchstmarke, hat jedoch vom Bund erst 19'500 bewilligen lassen.

Auch für 25'000 war der Landrat mit 44:8 Stimmen. Dem Entscheid war eine rund 30-minütige Diskussion vorausgegangen. Im Verlauf dieser Diskussion forderte Beat Ettlin (SP, Stans) ein Maximum von 19'500. «Ein Ausbau ist unverhältnismässig und volkswirtschaftlich nicht nötig», argumentierte er. Werner Küttel (GN, Buochs) betonte, in den vergangenen Jahren hätten 15'000 Flugbewegungen «bei weitem genügt», es sei falsch, «Bewilligungen von Flugbewegungen auf Vorrat» zu erteilen.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.