BUOCHS: Auf Umwegen zum Laichplatz

Eine Fischtreppe an der Engelbergeraa windet sich bei Buochs um ein Wehr herum. Damit soll die Existenz der Seeforelle gesichert werden.

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Die Fischtreppe wird kontrolliert. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Die Fischtreppe wird kontrolliert. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Wehre, Röhren, Unterquerungen: In Flüssen und Bächen treffen Fische immer wieder auf unüberwindbare Hindernisse. «Flussläufe wie die Engelbergeraa werden so in Teillebensräume mit isolierten Fischpopulationen zerschnitten», sagt Ueli Rippmann vom Büro für Gewässerökologie und Fischbiologie in Auw AG. Und für die seltene Seeforelle bedrohen solche Hindernisse sogar das nackte Überleben. Denn dieser Fisch braucht Kiesbänke in Flüssen und Bächen, um abzulaichen.

Mit der Fischtreppe beim Ambauenwehr, die inzwischen fertig gebaut ist, wird der Arm des Vierwaldstättersees bei Buochs wieder mit der Engelbergeraa verbunden. «Der Fischpass dort ist ein ökologisch sehr wichtiges Werk», hält Rippmann fest. Der bauliche Behelf sei einer von vielen in der Schweiz, um die Gewässer wieder untereinander zu vernetzen. «Doch dabei sind wir vielerorts darauf angewiesen, dass die Elektrizitätswerke uns entgegenkommen.»

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Zentralschweiz am Sonntag.