BUOCHS: Flugplatz soll stärker zivil genutzt werden

Auf dem Flugplatz Buochs im Kanton Nidwalden sollen mehr zivile Flüge möglich sein. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Rahmenbedingungen dafür verabschiedet.

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Auf dem Flugplatz Buochs. (Archivbild Geri Wyss/Neue NZ)

Auf dem Flugplatz Buochs. (Archivbild Geri Wyss/Neue NZ)

Der Bundesrat schafft die Voraus­setzungen für eine erweiterte zivile Nutzung. Die Obergrenze liegt in Buochs bei 25'000 Flugbewegungen pro Jahr, davon entfallen 1700 auf die militärische Nutzung.

In den letzten Jahren verzeichnete der Flugplatz jeweils gut 10'000 zivile Flugbewegungen. Für den vorgesehenen Ausbau des zivilen Flugbetriebs braucht es noch eine Änderung des Betriebsreglements. Diese Arbeiten sind derzeit im Gang. Sobald sie abgeschlossen sind, wird das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) die eingegangenen Einsprachen sowie Stellungnahmen prüfen und über das Betriebsreglement entscheiden.

Beschränkte militärische Nutzung
Weiter wird der Militärflugplatzes Buochs als sogenannte «Sleeping Base» best$togt. Damit wird die militärische Nutzung auf maximal 1700 Flugbewegungen pro Jahr (Helikopter, Propellerflugzeuge und Drohnen) und auf minimale Unterhaltsaufwendungen beschränkt. Der militärische Jetbetrieb wird nur noch im Eventualfall, das heisst im Krisenfall bei ausserordentlicher Lage reaktiviert.

Auch ein Objektblatt für Beromünster
Für den Flugplatz Luzern-Beromünster hat der Bundesrat den Flugbetrieb von jährlich 19'500 Bewegungen genehmigt. Gegenwärtig werden gut 9000 Flugbewegungen jährlich gezählt. Die Piste soll zudem von 510 auf 490 Meter verkürzt und mit einer festen Unterlage versehen werden.

ap/ost