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Bus-Chauffeur der fahrlässigen Tötung schuldig

Ein 58-jähriger Chauffeur der Verkehrsbetriebe Luzern (vbl) ist vom Bezirksgericht Kriens der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen worden. Er hatte 2010 bei einem Überholmanöver mit einem Trolleybus-Anhängerzug einen Velofahrer tödlich verletzt.
Der Bus-Chauffeur ist der fahrlässigen Tötung schuldig (Symbolbild Neue LZ).

Der Bus-Chauffeur ist der fahrlässigen Tötung schuldig (Symbolbild Neue LZ).

Unmittelbar unterhalb der Autobahnüberführung der A2 streiften sich der Bus und der Velofahrer in Richtung Luzern. (Bild: Google Maps)

Unmittelbar unterhalb der Autobahnüberführung der A2 streiften sich der Bus und der Velofahrer in Richtung Luzern. (Bild: Google Maps)

Der Unfall ereignete sich am 24. Mai 2010 auf der Luzernerstrasse in Kriens. Beim Überholmanöver wurde der Velofahrer vom Anhänger des Trolleybusses gestreift. Dabei erlitt er schwere Kopfverletzungen, denen er im Spital erlag.

Laut dem am Mittwoch veröffentlichten, noch nicht rechtskräftigen Urteil des Bezirksgerichtes Kriens ist der Chauffeur der fahrlässigen Tötung schuldig. Die Richter kamen zum Schluss, dass der Angeklagte beim Überholen einen zu geringen Abstand zum Fahrrad einhielt. Auch sei davon auszugehen, dass er das Überholmanöver zu früh beendete.

Der Chauffeur wird mit einer Busse von 1500 Franken sowie mit einer bedingten Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu 80 Franken (8000 Franken) bei einer Probezeit von zwei Jahren bestraft. Ausserdem werden ihm Verfahrens- und Gerichtskosten von 9850 Franken auferlegt. Den Privatklägern hat er eine Anwaltskostenentschädigung von 2500 Franken zu bezahlen.

sda

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