Bushub-Debakel in Ebikon beschäftigt nun auch den Regierungsrat

Die Gemeinde Buchrain musste aus der Zeitung erfahren, dass ihren ÖV-Benützern ab Dezember in Ebikon beim Umsteigen ein längerer Fussmarsch droht. Nun will die FDP vom Regierungsrat wissen, warum die Kommunikation offenbar nicht funktioniert hat.

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So soll der Bushub in Ebikon dereinst aussehen. (Visusalisierung: PD)

So soll der Bushub in Ebikon dereinst aussehen. (Visusalisierung: PD)

(pd/hor) Weil sowohl der geplante eigentliche Bushub als auch das geplante Provisorium in Ebikon wegen Beschwerden blockiert sind, blüht den Buchrainer ÖV-Benützern ab Dezember ein Fussmarsch beim Umsteigen vom 22er Bus auf den 1er. Davon erfuhr der Buchrainer Gemeinderat aus den Medien und war entsprechend empört (wir berichteten).

Nun hat der Buchrainer Gemeinderat und Kantonsrat Stephan Betschen (FDP) dazu eine Anfrage beim Regierungsrat eingereicht. Laut einer Mitteilung der FDP vom Freitag will er unter anderem wissen, wieso die Gemeinde Buchrain als Hauptbetroffene, Auftraggeberin und -zahlerin nicht über die «massiven Verzögerungen» informiert wurde und wie sie in die Erarbeitung der Übergangslösung involviert wird. Der Verkehrsverbund Luzern hatte Anfang Monat verlauten lassen, dass eine gute Lösung für Buchrain «höchste Priorität» habe.