Bussen und Geldstrafen für Randalierer

Die Luzerner Staatsanwaltschaft hat 18 Randalierer mit Geldstrafen und Bussen bestraft. Sie waren an gewalttätigen Ausschreitungen vor dem KKL im letzten Juni beteiligt.

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Die Polizei musste im Juni 2012 vor dem KKL den Wasserwerfer einsetzen, um die Fanlager zu trennen. (Bild: Leserreporter)

Die Polizei musste im Juni 2012 vor dem KKL den Wasserwerfer einsetzen, um die Fanlager zu trennen. (Bild: Leserreporter)

Die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft Luzern zu den Ausschreitungen im Public-Viewing beim KKL nach dem EM-Fussballspiel zwischen Kroatien und Spanien sind abgeschlossen. Die Polizei wurde nach Spielschluss mit Gegenständen beworfen. Es kam zu Sachbeschädigungen.

18 Randalierer wurden u.a. wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, Landfriedensbruch, Widerhandlung gegen Sprengstoffgesetz und Sachbeschädigung zur Rechenschaft gezogen. Die Staatsanwaltschaft hat bedingte und unbedingte Geldstrafen (bis zu 160 Tagessätzen) und Bussen (bis zu 1'300 Franken) ausgesprochen. Die verurteilten Personen sind zwischen 18 und 27 Jahren alt und stammen aus Kroatien, Kosovo, Bosnien und Herzegowina und der Schweiz, wie die Staatsanwaltschaft Luzern in einer Mitteilung schreibt. Die 18 Urteile sind rechtskräftig. Ein Verfahren wurde eingestellt und ein Verfahren ist noch pendent. Zwei Verfahren werden von der Jugendanwaltschaft bearbeitet.

Dank Internetfahndung Personen identifiziert

Die Staatsanwaltschaft hat im Laufe der Ermittlungen den unbekannten Personen eine Frist gewährt, um sich bei der Polizei zu stellen. Danach stellte sie die Fotos zu Fahndungszwecken ins Internet. Fünf Personen konnten durch diese Massnahme identifiziert werden, heisst es weiter.

pd/rem