BUSTARIFE: Passepartout-Einzelbillett ist nun länger gültig

Beim Tarifverbund Passepartout ist die 30-Minuten-Gültigkeit für Einzelbillette in der Kernzone Luzern vom Tisch. Denn diese Zeit einzuhalten wäre in manchen Fällen gar nicht möglich.

Drucken
Teilen
Einer der VBL-Busse im Verkehr beim Schweizerhofquai in Luzern. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Einer der VBL-Busse im Verkehr beim Schweizerhofquai in Luzern. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

«Die Geltungsdauer wird von 30 auf 45 Minuten verlängert», bestätigt Daniel Meier, Abteilungsleiter öV beim Kanton, auf Anfrage. Wie drei Praxistests unserer Zeitung gezeigt hatten, wäre es für die Buspassagiere nämlich auf gewissen Strecken gar nicht möglich, die Zielhaltestelle innert einer halben Stunde zu erreichen – nämlich auf den Strecken Dattenberg (Kriens)–Hermitage, Friedental–Büttenenhalde (beide 36 Minuten) und Büttenenhalde–Kirchweg (Horw, 47 Minuten).

Die neue Regel tritt auf den Fahrplanwechsel vom 13. Dezember in Kraft. Ab dann gilt auch der neue integrale Tarifverbund für die Kantone Luzern, Ob- und Nidwalden. Einzelbillette werden ab dann nach Zonen berechnet gleich wie das bei den Passepartouts schon heute der Fall ist.

Stefan Roschi/Neue LZ; red