BUTTISHOLZ: Der Böögg fackelte nicht lange und brannte ab

Der Buttisholzer Böögg machte mit der Fasnacht kurzen Prozess. Er brannte innert weniger Minuten ab.

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Der brennende Bögg in Buttisholz. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Der brennende Bögg in Buttisholz. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Der Zuschauerandrang in Buttisholz war am Dienstag Abend nicht besonders gross. Trotzdem: Die Stimmung entlang der Dorfstrasse war bestens, als die grossen und kleinen Fasnächtlerinnen und Fasnächtler auf die drei Buttisholzer Guuggenmusigen warteten.

Traktor fuhr ihn ins Verderben
Ausgestattet mit Fackeln strahlten die Kinderaugen vor Vorfreude auf das Auftauchen des tragischen Helden des Abends: Den Böögg, gebaut von der Guuggenmusig Guschtibärgschränzer. Und da kam er auch schon angefahren, transportiert von einem Traktor.

Rund vier Meter hoch, eine Mischung von überdimensioniertem Schneemann und Hochzeitstorte, schaute er seinem sicheren Ende gelassen entgegen. Und dieses kam schnell. Innerhalb weniger Minuten war der Böög gschon zur Hälfte heruntergebrannt. So, als ob er die Fasnacht nicht schnell genug hätte beenden können. «Das ging etwas gar schnell», meinte der Bööggbauer Andreas Ruckli selbstkritisch.

Fackeln in der Hand, die Gesichter vom Feuer erhellt, tanzten Lorena Felder (9), Jessica Curschellas (10) und Tanja Steinmann (10) im Takt der Guuggenmusigen. «Wir sind schon etwas traurig, dass morgen alles vorbei ist», sagten die drei.

Monika Wüest