BUTTISHOLZ: Etwas Bewegung beim Hochwasserschutz

Die Gemeinde Buttisholz hat nach eigenen Angaben beim Hochwasserschutz einen Teilerfolg erzielt. Der Kanton habe die Bereitschaft signalisiert, die Projektbewilligung voranzutreiben. Mit einer Realisierung vor 2017 sei aber nicht zu rechnen.

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Der Dorfbach in Buttisholz soll hochwassersicher gemacht werden. (Bild: Leserreporter)

Der Dorfbach in Buttisholz soll hochwassersicher gemacht werden. (Bild: Leserreporter)

Buttisholz wurde regelmässig – etwa 2003, 2005, 2007, 2009, 2010 und 2013 – von Hochwassern heimgesucht. Ein Hochwasserrückhaltebecken und ein Ausbau des Dorf- und Tannbaches sollten für Abhilfe sorgen.

Das Hochwasserrückhaltebecken wurde realisiert, die Bachausbauten wurden aber aus finanziellen Gründen vom Kanton verschoben. Im Juli forderte der Gemeinderat den Kanton auf, diesen zweiten Teil der Hochwasserschutzmassnahmen bald zu genehmigen und das Projekt für 2015 zu budgetieren.

Wie der Gemeinderat am Mittwoch mitteilte, hat sich der zuständige Regierungsrat Robert Küng dafür ausgesprochen, die Sistierung des Projektbewilligungsverfahrens aufzuheben. Die Planung kann somit fortgesetzt werden. Eine Realisierung vor 2017 konnte der Baudirektor aber gemäss Gemeinderat nicht in Aussicht stellen.

Damit die Bäche bis zu ihrem Ausbau nicht über die Ufer treten, prüft der Kanton, ob temporär der Durchlass des Rückhaltebeckens verkleinert werden könnte. Dies hatte die lokale Feuerwehr bereits im Sommer einmal praktiziert, als eine Überschwemmung drohte.

Allerdings wird damit das Rückhaltebecken schneller gefüllt, und das Risiko erhöht sich, dass das Wasser über den Damm fliesst. Eine Drosselung des Abflusses des Rückhaltebeckens könne nur eine kurzfristige und vorübergehende Massnahme sein, schreibt der Gemeinderat. Die Ausbauten im Dorf müssten zwingend erfolgen. (sda)