BUTTISHOLZ: Private erstellen Asyl-Provisorium in Buttisholz

Eine neue provisorische Unterkunft für Asylsuchende in Buttisholz soll nicht auf einem gemeindeeigenen Grundstück zu stehen kommen, sondern auf privatem Land. Die Grundstückeigentümer treten gleichzeitig als Investoren auf.

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Die Gemeinde Buttisholz plant eine Asylunterkunft für 72 Asylsuchende. (Bild: pd)

Die Gemeinde Buttisholz plant eine Asylunterkunft für 72 Asylsuchende. (Bild: pd)

Der Buttisholzer Gemeinderat wollte das Asyl-Provisorium für 72 Asylsuchende ursprünglich auf gemeindeeigenem Land erstellen. Beide vom Gemeinderat vorgeschlagenen Standorte hätten aber einen Makel, teilte dieser am Donnerstag mit.

Nach einer im Februar durchgeführten öffentlichen Informationsveranstaltung zum Asylwesen in Buttisholz kam die Gemeinde mit Andreas und Josef Huber ins Gespräch. Gemeinsam sei über die Machbarkeit eines Pavillon-Provisoriums auf der privaten Parzelle in der Arbeitszone Moos diskutiert worden, heisst es nun.

Der Gemeinderat ist überzeugt, dass der Standort «ideal ist» und unterstützt den Bau eines Provisoriums auf dieser Parzelle. Hauptsächlich ist das der Fall, weil diese Parzelle von einer Gasleitung weiter entfernt liegt als das gemeindeeigene Grundstück.

Wie der Gemeinderat weiter mitteilt, wurden direkte Nachbarn bereits zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Diese könnten mit einem Provisorium in ihrer unmittelbarer Nähe leben. Voraussetzung sei aber, dass das Regionalzentrum optimal betreut werde, keine Schäden an den umliegenden Grundstücken und Bauten entstünden und ein konstruktives Zusammenleben möglich sei.

Die privaten Investoren wollen das Provisorium selber erstellen und finanzieren. Wegen den hohen Investitionen werden sie mit dem Kanton einen Mietvertrag über zehn Jahre abschliessen. Was das Asylzentrum kosten wird, konnte Gemeindeschreiber Reto Helfenstein auf Anfrage nicht sagen. In den nächsten zwei Wochen soll das entsprechende Baugesuch eingereicht werden. (sda)