BUURESTUBE: Er weiss, wie Senioren ticken

Franz Stadelmanns Seniorennachmittage sind legendär. Auch gestern war die Stimmung in der «Buurestube» bestens.

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Legendärer Entertainer aus dem Entlebuch: Franz Stadelmann gestern an der Spitze einer Polonaise. (Bild Eveline Beerkircher)

Legendärer Entertainer aus dem Entlebuch: Franz Stadelmann gestern an der Spitze einer Polonaise. (Bild Eveline Beerkircher)

yvonne imbach

Der Donnerstagnachmittag gehört den Luga-Besuchern im besten Alter. Dann ruft der bekannte Entlebucher Musiker Franz Stadelmann jeweils in die «Buurestube» in Halle 7 zum beliebten Seniorennachmittag. Sie kamen trotz Sonnenschein auch diesmal in Scharen, wie unser Besuch gestern zeigte. Die Achtertische mit karierten Tischdecken waren gut gefüllt, es roch nach Kafi Schnaps, und Franz Stadelmann begrüsste Punkt 14 Uhr seine Gäste: «Ob gross, ob chlii, alli Lüüt sellid willkomme sii!» Die Kapelle Echo vom Steinhuserberg, deren Mitglied Veri Bühler mit seinen stolzen 88 Lenzen perfekt zum Seniorennachmittag passte, legte gleich los mit dem ersten Ständchen.

Lauthals mitschmettern

Musik, Tanz, dazwischen Spiele mit kleinen Sofortpreisen, eine Verlosung mit attraktiven Gutscheinen: Das sind die wesentlichen Ingredienzien des überaus beliebten Seniorennachmittags. Franz Stadelmann bewies sich einmal mehr als geborener Entertainer, als er die tanzfreudigen Besucher dazu brachte, zuerst einen Ballon aufzublasen, um ihn danach in einer Polonaise mitzuschwingen. Gesungen wurde auch gerne: Ruedi Rymanns «Dr Gemsjäger» wurde aus fast allen Kehlen lauthals mitgeschmettert.

«Wir mögen Volksmusik»

Unter den Besuchern waren auch Rita und Walter Enz aus Entlebuch, beide Ende 60 und zum dritten Mal am Anlass dabei. «Wir mögen Volksmusik, ich spiele selber Klavier in einer Kapelle», verriet Walter Enz. Und der Veri vorne auf der Bühne, der sei sein Schwager. «Franz Stadelmann versteht es gut, die Leute zu animieren», ergänzt seine Frau und lässt durchblicken, dass sie jetzt aber auch das Tanzbein schwingen wolle. «Lass mich noch einen Moscht trinken, dann bin ich soweit», versprach ihr Ehemann schmunzelnd.