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Bypass: Der Krienser Stadtrat prüft
eine Klage gegen das Bundesamt für Strassen

Bundesbern will sich nicht an der Überdachung der Autobahn in Kriens beteiligen. Das stösst in Kriens sauer auf. Der Einwohnerrat verlangt daher, dass der Stadtrat den Rechtsweg beschreitet, sofern es nicht zu einer Einigung kommt.
Stefan Dähler

Der Krienser Stadtrat bereitet sich darauf vor, im Bypass-Streit den Rechtsweg zu beschreiten. Der Einwohnerrat hat am Donnerstag ein entsprechendes Postulat von Räto Camenisch (SVP), Präsident des Komitees «Bypass so nicht», einstimmig überwiesen. Hintergrund des Postulats ist, dass die Autobahn in Kriens im Rahmen des Strassenprojekts Bypass grösstenteils nicht überdacht werden soll.

Der Stadtrat unterstützt das Ansinnen. Der Beitrag des Bundesamts für Strassen (Astra) für den Städtebau beschränke sich auf die Überdachung des Portals des Sonnenbergtunnels, sagte Stadtpräsident Cyrill Wiget (Grüne). Danach würde die Autobahn aber auf einer Strecke von rund einem Kilometer offen durch Kriens führen, an weiteren Überdachungen will sich das Astra nicht beteiligen.

Im Postulat fordert Camenisch, dass der Krienser Stadtrat auch die Erfahrungen anderer Gemeinden, «die sich prozessual gewehrt haben», in seine Überlegungen mit einbezieht. Die Zürcher Gemeinde Weiningen beispielsweise gewann 2014 vor Bundesgericht gegen das Astra.

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